Lutz Dammbeck: Filmprogramm in der Ausstellung

 

Über die Woche verteilt sind fünf Filme von Lutz Dammbeck zu sehen.
Anfangszeiten: jeweils 11:30 Uhr und 15 Uhr.

Dienstags: Herakles Höhle

Mittwochs: Zeit der Götter

Donnerstags: Dürers Erben

Freitags: Das Meisterspiel

Samstags: Das Netz

Sonntags: Fortlaufend wechselndes Programm:

8. März:  11:30 Uhr: Herakles Höhle | 15 Uhr: Zeit der Götter

15. März: 11:30 Uhr: Zeit der Götter | 15 Uhr: Dürers Erben

22. März: 11:30 Uhr: Dürers Erben | 15 Uhr: Das Meisterspiel

29. März: 11:30 Uhr: Das Meisterspiel | 15 Uhr: Das Netz

12. April: 11:30 Uhr: Das Netz | 15 Uhr: Herakles Höhle

19. April: 11:30 Uhr: Herakles Höhle | 15 Uhr: Zeit der Götter

26. April: 11:30 Uhr: Zeit der Götter | 15 Uhr: Dürers Erben

3. Mai: 11:30 Uhr: Dürers Erben | 15 Uhr: Das Meisterspiel

10. Mai: 11:30 Uhr: Das Meisterspiel | 15 Uhr: Das Netz

17. Mai: 11:30 Uhr: Das Netz | 15 Uhr: Herakles Höhle

24. Mai: 11:30 Uhr: Herakles Höhle | 15 Uhr: Zeit der Götter

7. Juni: 11:30 Uhr: Zeit der Götter | 15 Uhr: Dürers Erben

14. Juni: 11:30 Uhr: Dürers Erben | 15 Uhr: Das Meisterspiel

21. Juni: 11:30 Uhr: Das Meisterspiel | 15 Uhr: Das Netz

28. Juni: 11:30 Uhr: Das Netz | 15 Uhr: Herakles Höhle

 

Die Filme:

Herakles Höhle/The Cave of Hercules

Deutschland/Germany 1983–1990 – Experimentalfilm/experimental film – Buch und Regie/written and directed by: Lutz Dammbeck – Produktion/produced by: Lutz Dammbeck Filmproduktion, Hamburg, im Auftrag des Südwestfunk Baden-Baden – Format/film gage: 16mm – Farbe/colour – Ton/sound – Erstsendung/first broadcasting: 08.05.1990 (SWF 3 – Baden-Württemberg) – Erstaufführung/first screening: Ausstellung »Deutsche Video-Kunst 1988–1990« 10.–24.06.1990, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl – Archive/archives: Lutz Dammbeck; SWR Südwestfunk Baden-Baden, Fernseharchiv; Video-Forum des NBK (Neuer Berliner Kunstverein); Getty Research Institute Los Angeles

Unter Verwendung der Texte „Vom eigensinnigen Kind“ (Gebr. Grimm) und „Herakles 2 oder die Hydra“ (Heiner Müller).

Synopsis:

Die Geschichte des Herakles ist bekannt - Sohn des Zeus und der Alkmene, Held und Gott, berühmt durch seine zwölf Heldentaten. Jedoch, sein Abbild existiert bis zum heutigen Tag nur in wechselnder Gestalt und in Spuren seiner Taten.
Die Abwesenheit eines festen Bildes des Gottes ist seine Macht. Der Film begibt sich in die Höhle des Herakles, stellt Fragen an die, die ihm begegneten und versucht aus Splittern und Fundstücken die Figur zu rekonstruieren: So war es, so könnte es gewesen sein, so soll es sein.

 

Zeit der Götter/Age of the Gods

Deutschland/Germany 1992 – Dokumentarfilm/documentary – Buch und Regie/written and directed by: Lutz Dammbeck – Produktion/produced by: Lutz Dammbeck Filmproduktion, Hamburg, in Co-Produktion mit/co-production with: DEFA Studio für Dokumentarfilme GmbH und Südwestfunk Baden-Baden, mit Unterstützung des Hamburger Filmbüro e. V. und des Kuratoriums junger deutscher Film – Länge/running time: 1060 m (92’) – Format/film gage: 16mm – Farbe/colour – Ton/sound – Erstaufführung/first screening: Internationales Forum des jungen Films innerhalb der 23. Internationalen Filmfestspiele Berlin 1993, 14.02.1993 – Anlaufdatum/first run: 30.09.1993 – Erstsendung/first broadcasting: 11.06.1994 (SWF 3)– Auszeichnungen/awards: Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 1993, Preis der IG Medien – Archive/archives: Lutz Dammbeck; SWR Südwestfunk Baden-Baden, Fernseharchiv; Getty Research Institute Los Angeles

Mitwirkende/ interviewees: Ernst Jünger, das ehemalige Modell Brekers Gustav Stührk, der Sammler Peter Ludwig, Jean Marais, Roger Peyrefitte, der DDR-Bildhauer Werner Stötzer, der DDR-Dichter Rolf Schilling u. a.

Synopsis:
Arno Breker war Anfang des letzten Jahrhunderts eine der wesentlichen Hoffnung junger deutscher Bildhauerei, geschätzt u.a. von dem Maler Max Liebermann, dem Sammler Alfred Flechtheim, den französischen Künstlern Jean Cocteau, Aristide Maillol, Charles Despiau oder dem Schauspieler Jean Marais. Zwischen 1936 und 1945 arbeitete Breker fast ausschließlich für den Architekten Albert Speer und dessen Planungen für die Umgestaltung Berlins zur „Welthauptstadt Germania". Wo war der Punkt, an dem die Figuren das Maß verloren und ins Monströse wucherten? Wann gerät ein Talent in die Abhängigkeit von Macht und Ideologie?

 

Dürers Erben/Duerer’s Heirs

Deutschland/Germany 1995 – Dokumentarfilm/documentary – Buch und Regie/written and directed by: Lutz Dammbeck – Produktion/produced by: Lutz Dammbeck Filmproduktion, Hamburg, im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Zusammenarbeit mit Arte – Länge/running time: 680 m (58’17’’) – Format/film gage: 16mm – Farbe/colour – Ton/sound – Erstaufführung/first screening: 26. Internationales Forum des jungen Films (New German Films) innerhalb der 46. Internationalen Filmfestspiele Berlin 1996, 18.02.1996 – Erstsendung/first broadcasting: 12.04.1996 (Arte) – Archive/archives: Lutz Dammbeck; MDR Mitteldeutscher Rundfunk, Leipzig, Fernseharchiv; Getty Research Institute Los Angeles

Mitwirkende/ interviewees: die Maler Bernhard Heisig, Werner Tübke (†), Heinrich Witz (†), und die ehemaligen SED-Funktionäre Sonja Kurella und der heutige PDS-Bundestagsabgeordnete Hans Lauter. Des Weiteren treten auf: „Dürer als Führer“, Cesare Lombroso, Alfred Kurella, Salvadore Dali, die Formalismusdebatte der 50er Jahre in der DDR, Rock’n Roll und der malende Affe Pablo.

Synopsis:
Im Zentrum des Films steht ein Gruppenbild. Das Bild entstand Anfang der 60er Jahre in Leipzig, zu dieser Zeit das Experimentier- und Versuchsfeld für einen „neuen deutschen Realismus“ unter sozialistischen Vorzeichen. Was verbindet die auf dem Bild gezeigten Begründer der sogenannten "Leipziger Malerschule" wie Werner Tübke oder Bernhard Heisig mit dem heute unbekannten Maler Heinrich Witz? Aus Interviews und seltenem Archivmaterial entsteht das Porträt einer „neuen deutschen sozialistischen Kunst“ in der DDR bis zum Mauerbau 1961.

 

Das Meisterspiel/Master Game

Deutschland/Germany 1998 – Dokumentarfilm/documentary – Buch, Ausstattung und Regie/written, designed and directed by: Lutz Dammbeck – Produktion/produced by: Lutz Dammbeck Filmproduktion, Hamburg, in Co-Produktion mit Westdeutscher Rundfunk (WDR), mit Unterstützung der Filmförderung Hamburg, Filmstiftung NRW, Filmbüro NRW, Filmförderung Sachsen, Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern – Länge/running time: 3020 m (106’) – Format/film gage: 35mm – Farbe/colour – Ton/sound – Erstaufführung/first screening: 41. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, 27.10.?01.11.1998 – Erstsendung/first broadcasting: 30.04.2000 (NDR 3) – Auszeichnungen/awards: Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 1998: Silberne Taube, Wilhelm Dieterle-Preis der Stadt Ludwigshafen 1999 – Archive/archives: Lutz Dammbeck; WDR Westdeutscher Rundfunk, Köln, Filmarchiv; Getty Research Institute Los Angeles

Mitwirkende/interviewees: Arnulf Rainer, Peter Weibel, der Philosoph Helmut Kohlenberger, Der Konservative Club, der ehemalige Vordenker der FPÖ Andreas Mölzer, der links-rechte Denker Reinhold Oberlercher, die Cousine Arnulf Rainers Traudl Kernmaier, der Journalist Klaus Zellhofer u. a.

Synopsis:
1994 werden in der Wiener Kunstakademie 27 Bilder des österreichischen Malers Arnulf Rainers von Unbekannten mit schwarzer Farbe übermalt. Rainer wurde durch Übermalungen eigener und fremder Bilder weltberühmt. Wer übermalte den Übermaler? Auf ein Bild pinseln die Attentäter den Text UND DA BESCHLOSS ER AKTIONIST ZU SEIN, die Abwandlung eines Hitler-Zitats aus ‘Mein Kampf’. Späte Rache für den zweimal an der Wiener Akademie abgelehnten Studienbewerber Hitler? Zur gleichen Zeit erschüttert eine Serie von Bombenanschlägen Österreich, es gibt Verletzte und Tote. Dazu bekennt sich eine ‘Bajuwarische Befreiungsarmee’, abgekürzt BBA, die Österreichs ‘deutsche Identität’ bedroht sieht. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag in der Wiener Akademie und den Bomben der BBA – wie von Rainer und seinem Umfeld zunächst vermutet wird?
Oder ist das alles nur ein Spiel, eine Halluzination, ein verworrener Traum, provoziert von Wien, dem „Laboratorium für Weltuntergänge“?

 

Das Netz – Unabomber, LSD und Internet/The Net

Deutschland/Germany 2003 – Dokumentarfilm/documentary – Buch und Regie/written and directed by: Lutz Dammbeck – Produktion/produced by: Lutz Dammbeck Filmproduktion, Hamburg, in Co-Produktion mit dem Südwestrundfunk (SWR), in Zusammenarbeit mit Arte Deutschland GmbH, mit Unterstützung von/supported by: Filmförderung Hamburg GmbH, Filmbüro Nordrhein-Westfalen e. V., Filmförderung Baden-Württemberg GmbH, Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, Media Desk Brüssel – Länge/running time: 1400 m (121’) – Format/film gage: 35mm – Farbe/colour – Ton/sound – Erstaufführung/first screening: 46. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, 14.–19.10.2003, Internationaler Wettbewerb - Anlaufdatum/first run: 13.01.2005 – Erstsendung/First broadcasting: 07.01.2006 (Arte) – Auszeichnung/awards: European Media Art Festival (EMAF) 2004 Osnabrück: EMAF Award – Archive/archives: Lutz Dammbeck, SWR Südwestrundfunk, Baden-Baden, Fernseharchiv; Getty Research Institute Los Angeles

Mitwirkende/interviewees: der Verleger John Brockman (edge.org), der ex-Hippie und Cyberpionier Stewart Brand, der Konstruktivist Heinz von Foerster, der Mitbegründer des Arpa-Nets Robert Taylor, der Computerwissenschaftler David Gelernter und die Nachbarn von Ted Kaczynski Butch Gehring und Chris Waits, und Ted Kaczynski im Briefwechsel mit Lutz Dammbeck

Synopsis:
Zwischen 1978 und 1995 erschüttert eine Serie von Bombenanschlägen die USA. Ziele der Brief- und Rohrbomben sind die Manager großer Fluggesellschaften und Wissenschaftler verschiedener Eliteuniversitäten, die sich mit Computerwissenschaft und Verhaltensforschung beschäftigen. Den Täter tauft das FBI „Unabomber“, ein Computerkürzel aus „Universities“ und „Airlines“. 1996 verhaftet das FBI den ehemaligen Mathematikprofessor Ted Kaczynski als den gesuchten Attentäter in der Wildnis Montanas, wo er über 25 Jahre in einer selbstgebauten Hütte gelebt hatte. Warum wird ein Mathematiker anscheinend zum Terroristen? Die Suche nach einer Antwort führt zurück in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts, wo sich in Wissenschaft, Kunst und Technologie die Horizonte nach allen Seiten zu öffnen scheinen. Mit Hilfe von Kybernetik, Systemtheorie, Multimediakunst, den neuen Sozialwissenschaften und Militärtechnik werden die Fundamente der Moderne neu gesetzt. Das wird die Basis für die heute weltweit vernetzten Maschinensysteme, deren Wesen von Mathematik, Logik und binären Codes bestimmt wird. Der Film zeigt Konstrukteure, Maschinisten und Agenten dieser Systeme. Einer steigt aus, und versucht die Maschinen zu stoppen. Aber um welchen Preis.

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