Ausstellung Studienzentrum | 9.02.2013 - 12.05.2013

Bandsalat -Aufnahme, Rücklauf, Wiedergabe, Stopp

Audio-Kassetten in der zeitgenössischen Kunst
Der Kassettenrekorder eröffnete bildenden Künstlern vor allem seit den 1970er Jahren neue, einfache Möglichkeiten der Aufnahme und Verbreitung von Soundworks, Klangexperimenten, Interviews und Tondokumenten. Nicht mehr an aufwändige Studio-Technik oder Mindestauflagen gebunden, konnten in eigener Regie akustische Projekte umgesetzt und nach Bedarf kopiert, verbreitet und getauscht werden.
albrecht d.: endless music, Reflection Press, Stuttgart 1981, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Bettina Brach

Zeitschriften erschienen ebenfalls in Kassettenform, wie etwa das von William Furlong in England ab 1973 über 30 Jahre lang herausgegebene „Audio Arts Magazine“. Zahlreiche Interviews Furlongs mit zeitgenössischen Künstlern spiegeln die zunehmende Bedeutung von konzeptionellen Ansätzen und vermitteln einen unmittelbaren Eindruck der jeweiligen künstlerischen Persönlichkeit. In Ungarn dokumentierte György Galantai zwischen 1983 und 1987 in einer Reihe von acht Kassetten die Aktivitäten von „Artpool Radio“.

Das Studienzentrum für Künstlerpublikationen zeigt aus seinen Beständen einen Überblick über die Vielfalt der Künstlerkassette – vom objekthaft gestalteten Kassetten-Cover bis zur Rauminstallation, von der individuellen Klangarbeit bis hin zu international angelegten Gemeinschaftsprojekten.

Armin Chodzinski beim Aufbau von "Like Anselm Kiefer!" Foto: Bettina Brach

Der in Hamburg lebende Künstler Armin Chodzinski hat für die Bandsalat-Ausstellung seine aus mehreren Tausend Kassetten bestehende Rauminstallation „Like Anselm Kiefer!“ aufgebaut.


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