Shahar Marcus, 1, 2, 3, Herring, 2012, 2:30 Min.
Ausstellung | 20.04.2013 - 02.06.2013

PANORAMA

Junge Videokunst aus Israel
Die Nachrichten, welche uns regelmäßig aus Israel erreichen, sind selten beruhigend. Auch wenn es Perioden scheinbarer Ruhe gibt, schwelt der Konflikt unaufhaltbar weiter und droht permanent in Gewalt umzuschlagen. Wie lebt es sich in einem dauerhaft bedrohten Land? Wie lässt sich am Rande von Attentaten und Bombenanschlägen ein normales Leben schaffen? In einer Lounge entfaltet die Ausstellung mit aktuellen israelischen Videos ein Panorama über Strategien, dem Konflikt zu begegnen. Mit Humor und Respekt begegnen die Künstler/innen alltäglichen Ereignissen, historischen Realitäten oder schaffen Zukunftsvisionen. [mehr]
Christian Marclay, Actions: Splashhh Splosh (No. 2), 2012, Collection of Mr. &  Mrs. Levine, Courtesy Paula Cooper Gallery, New York
Ausstellung | 15.06.2013 - 06.10.2013

KABOOM!

Comic in der Kunst
Comicstrips und Cartoons waren für Künstlerinnen und Künstler von Beginn an eine stetige Inspirationsquelle. Doch erst mit der britischen und amerikanischen Pop Art erhielt die Sprechblasen-Welt im großen Stil Einzug in die Galerien und Museen. Roy Lichtenstein, Öyvind Fahlström und viele andere übernahmen die Ästhetik des Comics in ihre Malerei. Sie unterliefen damit provokativ die Trennung von Populärkultur und etablierter Kunst. Die Weserburg greift das Thema mit einer groß angelegten Ausstellung auf. Gezeigt werden Arbeiten von über 30 internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Sie demonstrieren eindrucksvoll den Einfluss von Comics auf die zeitgenössische Kunst seit den 1950er Jahren bis heute. [mehr]
Gerd Rohling: Immer im Bilde – Rouge, 2009 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013. Foto: Gerd Rohling
Ausstellung | 23.02.2013 - 30.06.2013

Gerd Rohling

Inside | Outside
Die Ausstellung „Inside – Outside“ zeigt jüngste Werke des Künstlers Gerd Rohling (*1946, Krefeld) aus der Sammlung Böckmann, Berlin, die ergänzt werden durch einige Arbeiten aus seinem Atelier. Im Zentrum stehen Werkserien wie „Immer im Bilde – Rouge“ oder „Sweet ‚n‘ Sour“, die in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind, und mit denen der Künstler die Bandbreite seiner künstlerischen Sprache von der Malerei über die Skulptur bis hin zum Film im spielerischen Umgang mit einfachsten Materialien vorstellt. [mehr]
Robert Therrien: Ohne Titel (Butterfly), 1990, Sammlung Lafrenz © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
Kunstwerke aus den Sammlungen

Double Rotation

Sammlung Lafrenz
Schon bei der Gründung der Weserburg hat die Sammlung Lafrenz das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild des Sammlermuseums inmitten der Weser maßgeblich geprägt. Der Hamburger Apotheker Dr. Klaus Lafrenz hatte bereits seit den 1970er Jahren eine überzeugende und unverwechselbare Sammlung von Schlüsselpositionen der Minimal Art, Konzeptkunst, Arte Povera und verwandter Kunstströmungen aus den USA und Europa zusammengetragen. Auffallend war eine damals wie heute das Werk ausmachende Befragung der Medien und Materialien und der Grundbedingungen der Wahrnehmung durch die Künstler. In der Tat stellen die meisten der Lafrenz’schen Bilder, Skulpturen und Installationen nichts im mimetischen Sinne dar, sie bilden nichts ab, was außerhalb ihrer Selbst existieren könnte. Sie schaffen stattdessen auf sinnliche Weise unverwechselbare Situationen und Konfrontationen, welche sich sofort auf den Raum und schließlich auch auf den Betrachter übertragen. [mehr]
Michael Gitlin: Time out of mind, 1997. Stiftung Katrin und Werner Rabus. Foto: Ingo Clauß
Kunstwerke aus den Sammlungen

Nach der Sprache

Die Weserburg zeigt auf der 3. Etage der alten Speicherhäuser Werke aus den Beständen ihrer Sammlungen, ergänzt durch einzelne Leihgaben aus Privatbesitz. Im übertragenen Sinne meint „Nach der Sprache“ einen Bereich innerhalb der bildenden Kunst, welcher sich nicht ohne Weiteres in Worte fassen, formal leicht taxieren oder hinreichend beschreiben lässt. Es geht um Bilder, Skulpturen und Installationen, die auf den ersten Blick hermetisch erscheinen, sich aber schon auf den zweiten Blick direkt an den Betrachter wenden und eine besondere Dialogsituation ermöglichen. Da ist zum Beispiel das Werk „Pictures at an Exhibition“ von Jochen Gerz, in dem es um das Zusammengehen von Bildvorstellungen und Klängen geht. Man kann auf zehn Bildtafeln „Sieh mich nicht an“, „Beschreibe mich nicht“, „Komm mir nicht zu nahe“ u.a. lesen. Es liest sich beinahe wie ein Dekalog striktester Bilderverbote und zielt doch auf unsere unveräußerlichen „inneren Bilder“, also Erinnerungen, Vorstellungen, Sehnsüchte und Träume. [mehr]

Führungen

Das Material der Kunst | Führung zu ausgewählten Werken
Sonntag 26.Mai, 11.30 Uhr 

Vom Sinn der Farbe | Führung zu ausgewählten Werken
Donnerstag 30.Mai, 18.00 Uhr 

Minimal und Conceptual Art
Donnerstag 06.Juni, 18.00 Uhr 

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Shop

Kabinettstücke
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ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen
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EINTRITTSPREISE

Erwachsene EUR 8
Ermäßigt EUR 5
Familien EUR 14
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KONTAKT

0049-(0)421-59839-0
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