Ruth Wolf-Rehfeldt: Kubisch, 1978

Anfang der 1970er Jahre begann Ruth Wolf-Rehfeldt, Gedichte zu verfassen, zu zeichnen und Collagen anzufertigen. Ihre ersten Schreibmaschinenarbeiten, die sie „Typewritings“ nennt und deren Vielfältigkeit unbeschreiblich ist, stellte sie auf der Reiseschreibmaschine Erika her. Mit beeindruckender Präzision fügen sich die Lettern und Zeichen zu Bildelementen, oft mit plastischer Wirkung.

Die Werke bestehen zum einen original, als getippte Einzelwerke oder Serien, und zum anderen vervielfältigt, in Form von Durchschlägen, als Postkarten oder als Druckgrafiken in Größen von ca. DIN A5 bis DIN A2. Sie können sowohl im Kontext der konzeptuellen Kunst, der Visuellen und Konkreten Poesie als auch im Bereich der Mail Art verortet werden. Der Witz und die Raffinesse ihrer Arbeiten machten Ruth Wolf-Rehfeldt zu einer gefragten Kontaktperson im internationalen Netzwerk künstlerischen Austauschs.

Ruth Wolf-Rehfeldt: Wachstum

In den Sammlungen des Studienzentrums für Künstlerpublikationen ist Ruth Wolf-Rehfeldt schon lange vertreten. Vor ein paar Jahren hat die in Berlin lebende Künstlerin dem Studienzentrum den noch bei ihr verbliebenen umfassenden Bestand ihres Werks zukommen lassen. Für die Bremer Ausstellung kann nun auf den aufgearbeiteten Vorlass zurückgegriffen werden.

Die Ausstellung des Studienzentrums für Künstlerpublikationen findet in Kooperation mit dem Literaturfestival „Poetry on the Road“ statt. Im August erscheint eine umfassende Broschüre in Deutsch und Englisch.


ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen
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EINTRITTSPREISE

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Ermäßigt EUR 5
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