Durch technische und kulturelle Entwicklungen begünstigt, entwickelte sich besonders seit den 1960er Jahren eine neue Form der Kunst – die Radiokunst. Im weitesten Sinne kann unter Radiokunst alles das verstanden werden, was die Künstler mit dem, im, um und für das Radio konzipierten. Sie nutzten den Radiokontext an sich als künstlerisches Material und schufen Werke in einem besonderen akustischen Kontext. Die Möglichkeit, mit Hilfe des neuen Mediums plötzlich so viele Menschen wie möglich zu adressieren, brachte eine Demokratisierung der Kunst mit sich, die nun für jeden zugänglich und erschwinglich wurde.
Ziel der Plattform „Radio as Art“ ist es, Informationen und Hintergründe zur Radiokunst zu bündeln und zu vermitteln. Hier finden Sie einen Überblick über Ausstellungen zur Radiokunst, eine Bibliographie, Informationen und Sendedaten zu aktuellen Radiokunstprogrammen sowie eine allgemeinen Linkliste.
Darüber hinaus stellt „Radio as Art“ ein detailliertes, ständig erweitertes Archiv zur Radiokunst dar, in dem nahezu alle wichtigen Künstler und Sendereihen vorgestellt werden sollen. Als „Work-in-progress“ hat das Projekt zum Ziel, künftig einen fundierten und umfangsreichen Informations- und Researchpool zum Thema Radiokunst zu bilden.
Aktuelles
Lange Nacht der Bremer Museen: 25.5., ab 18 Uhr. Im Studienzentrum: Künstlerfilme von Jozef Robakowski und: Einblicke in die Welt der Künstlerbücher
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