John Isaacs, The Architecture of Empathy (Pieta) 1, 2012, Privatsammlung
Ausstellung | 20.05.2017 VERLäNGERT BIS 25.03.2018

Proof of Life / Lebenszeichen

Werke aus einer Privatsammlung
Der Turmbau zu Babel als Massaker. Der Künstler als toter Revolutionär. Ein Gotisches Fenster aus Schmetterlingsflügeln – Proof of Life vereinigt über 100 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten, die auf sinnliche und zugleich sinnstiftende Weise existentiellen Fragestellungen nachgehen. Ihre ästhetische Wucht zieht die Betrachter wie von selbst in den Bann. Das, was sie zeigen, knüpft an eine zum Teil weit zurückreichende Tradition wirkmächtiger Bilder an. Sie zitieren, verführen, irritieren, provozieren und thematisieren zugleich moralische Wertvorstellungen. Dazu gehört die Aufforderung, das Gesehene nicht nur historisch zu verorten, sondern auch ganz konkret auf die Gegenwart zu beziehen. Die Werke stammen aus einer in dieser Form noch nicht öffentlich gezeigten Privatsammlung. Proof of Life präsentiert eine präzise Auswahl mit zum Teil raumgreifenden, überaus eindrucksvollen Werken internationaler Kunststars wie Louise Bourgeois, Jake & Dinos Chapman, Anton Corbijn, Tracey Emin, Damien Hirst oder Daniel Richter. [mehr]
Andrzej Karmasz, Self-portrait. Nigerian woman from Fulani tribe, 2007, Signum Foundation
Ausstellung | 16.03.2018 - 02.09.2018

Where Does Your Heart Belong?

Werke aus der Signum Foundation
Die gleichermaßen an Herz und Verstand appellierende Ausstellung bietet einen Einblick in eine herausragende polnische Privatsammlung. Die hier gezeigte pointierte Auswahl an Arbeiten ist in dieser Form erstmals in Deutschland zu sehen. Die Werke stammen aus der in Poznań beheimateten, aber auch in Łódź und Venedig ansässigen Signum Stiftung, die 2002 von Hanna und Jarosław Przyborowski begründet worden ist. Ihre mediale Spannbreite reicht von Malerei, über Skulptur zu Performance- und Prozesskunst, über Fotografie, Neon-Textarbeiten, Konzeptkunst bis hin zu recht provokanten und verstörenden Selbst-Inszenierungen, in denen überkommene Rollenmuster kritisch hinterfragt werden. Die Liste der beteiligten Künstlerinnen und Künstler liest sich wie ein „Who’s Who?“ der polnischen Kunst. [mehr]
Henrik Eiben, Being There, 2015, Sammlung Dominic und Cordula Sohst-Brennenstuhl
Ausstellung | 01.12.2017 - 03.06.2018

Künstlerräume

Die Weserburg präsentiert in einer spannungsreichen Abfolge zum fünften Mal neue Künstlerräume. Selbstbewusst stellen die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke und Konzepte zur Debatte. Die Ausstellung gibt damit einen Einblick in die Vielfalt und Qualität künstlerischer Produktion heute, welche sich eindrucksvoll in den Sammlungen der Weserburg abbilden – ergänzt um ausgewählte Leihgaben. Gerade in den dabei zu Tage tretenden Unterschieden, Widersprüchen und Entgegnungen reagieren die Künstlerräume der Weserburg auf die Komplexität heutiger Welterfahrung. Mehrere der insgesamt 16 Räume sind von den Künstlerinnen und Künstlern speziell für diese Ausstellung eingerichtet worden. Darunter finden sich neben Malerei, Skulptur, Fotografie und einer Videoarbeit auch medienübergreifende Installationen, bis hin zu einem Raum der schottischen Künstlerin Susan Philipsz, der nur von Klängen gefüllt wird. [mehr]
Anika Huhle, Illuminas (2017)
Ausstellung | 03.03.2018 - 01.04.2018

Junges Blut

Ausstellungs- und Kooperationsprojekt mit der Kunstschule Wandsbek
Junges Blut klingt wie eine Frischzellenkur. Und in der Tat bietet das Kooperationsprojekt mit der Kunstschule Wandsbek überraschende Einblicke in das Denken und Wirken junger Menschen. Inspiriert von der großen Sonderausstellung „Proof of Life / Lebenzeichen“ hat eine Gruppe Studierender eigene künstlerische Arbeiten und Konzepte entwickelt, um sie einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Brisante Fragen, die die eigene Identität, aber auch existenzielle Erfahrungsbereiche wie Tod und Leben berühren, werden auf vielschichtige Weise thematisiert. Ziel war es, den Studierenden für Kommunikationsdesign die Möglichkeit zu geben, künstlerisch frei zu arbeiten. Zugleich konnten sie die nötigen gestalterischen und organisatorischen Abläufe einer Ausstellungsproduktion kennenlernen. Innerhalb der letzten fünf Monate sind spannende bisweilen sehr persönliche Arbeiten entstanden. Die erfolgreiche Kooperation mit der Kunstschule Wandsbek findet mittlerweile zum dritten Mal statt. [mehr]
Viele Geschichten sind in der Ausstellung Proof of Life zu entdecken. Eine QUARTIER-Gruppe vom Treff Spielhaus und vom Kinder- und Familienzentrum Wischmannstraße nimmt ein Bild von Wolfe von Lenkiewicz unter die Lupe. Foto: Frank Pusch
kek Kindermuseum | 25.01.2018 - 18.03.2018

Was Bilder erzählen

Kinderkulturprojekt 2017/18 von QUARTIER gGmbh
Das stadtweite Kinderkulturprojekt von QUARTIER lässt sich inspirieren von der aktuellen Ausstellung ‚Proof of Life – Lebenszeichen’. Lebenszeichen sind es auch, mit denen die Kinder und Jugendlichen auf die Kunstwerke reagieren: „Ah!“ und „Oh!“ und „Iiih!“, „Ist das Blut echt?“, „Warum ist da der Clown von McDonalds?“, „Ist das ein Foto oder gemalt?“, „Was ist unter dem Tuch?“, „Und ist der Mann in der Badewanne tot?“. In der Weserburg liegen die Kinder bäuchlings auf dem Boden, zwischen barbusigem Partybild und Schlafsack-Kunst und zeichnen unbeirrt ihr ausgewähltes Kunstwerk ab. Sie ‚erobern’ die Ausstellungsräume und schauen, entdecken viele Details, führen intensive Gespräche über und mit den Bildern, und können genau sagen, welches ihr ‚schönstes und welches ihr schrecklichstes’ Kunstwerk ist. Im Januar findet die große Projektpräsentation aller Kunstwerke statt. Begleitende Führungen für Gruppen, Kinder und Eltern, Mitmachaktionen, Filmvorführungen und Performances ergänzen die Ausstellung in der Weserburg. Schirmherrschaft: Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Bürgermeister und Präsident des Bremer Senats. [mehr]
Ausstellung Zentrum | 09.02.2018 - 25.03.2018

Keep in touch

John Cage, Andrzej Dudek-Dürer, Robert Rehfeldt, Takako Saito – Künstlerpost in der zeitgenössischen Kunst
Briefe, Einladungen, Faxe und Postkarten von Künstlerinnen und Künstlern sind oft selbst Kunstwerke. John Cage verwandelt seine Mitteilung in ein Mesostichon, wobei die mittleren Buchstaben des Textes untereinander gelesen eine eigene auf den Empfänger bezogene Versform darstellen. Andrzej Dudek-Dürer nutzt seine grafischen Arbeiten gleichzeitig für seine Korrespondenz. Robert Rehfeldt schreibt und zeichnet Briefe, die er als Kunstbriefe vervielfältigt und dann wieder mit individuellen Grüßen und Stempelabdrücken versieht. Takako Saito gestaltet ihre Ausstellungseinladungen selbst in Form von kleinen Objekten und versieht diese mit persönlichen Nachrichten. Eine Auswahl von Künstlerpost weiterer Autoren ergänzt die Präsentation. [mehr]
Robert Therrien: Ohne Titel (Butterfly), 1990, Sammlung Lafrenz © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
Kunstwerke aus den Sammlungen

Minimal. Here and Now

Werke aus der Sammlung Lafrenz
Schon bei der Gründung der Weserburg hat die Sammlung Lafrenz das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild des Sammlermuseums inmitten der Weser maßgeblich geprägt. Der Hamburger Apotheker Dr. Klaus Lafrenz hatte bereits seit den 1970er Jahren eine überzeugende und unverwechselbare Sammlung von Schlüsselpositionen der Minimal Art, Konzeptkunst, Arte Povera und verwandter Kunstströmungen aus den USA und Europa zusammengetragen. Auffallend war eine damals wie heute das Werk ausmachende Befragung der Medien und Materialien und der Grundbedingungen der Wahrnehmung durch die Künstler. In der Tat stellen die meisten der Lafrenz’schen Bilder, Skulpturen und Installationen nichts im mimetischen Sinne dar, sie bilden nichts ab, was außerhalb ihrer Selbst existieren könnte. Sie schaffen stattdessen auf sinnliche Weise unverwechselbare Situationen und Konfrontationen, welche sich sofort auf den Raum und schließlich auch auf den Betrachter übertragen. [mehr]

Aktuelles

Stiftungsrat beruft Janneke de Vries als neue Direktorin der Weserburg. Sie wird Peter Friese ab 1. Oktober 2018 nachfolgen. [mehr]

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche 

Die Sparkasse Bremen ermöglicht ab Januar 2018 allen Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren kostenlosen Eintritt in die Weserburg. 

Führungen

Künstlerräume
Sonntag 25.Februar, 15.00 Uhr 

Proof of Life / Lebenszeichen
Donnerstag 01.März, 18.00 Uhr 

Künstlerräume
Sonntag 04.März, 15.00 Uhr 

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Shop

Mir ist das Leben lieber. Sammlung Reydan Weiss.
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ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
Donnerstag 11-20 Uhr
Montag geschlossen
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EINTRITTSPREISE

Erwachsene 9 Euro
Ermäßigt 5 Euro
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KONTAKT

0049-(0)421-59839-0
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