REM Konzert 75 | 29.Mai 2010, 21.00 Uhr

Ein Schnittmusterbogen ist kein Schrittmusterbogen

Zum 75sten Jubiläum lässt die Konzertreihe REM elektronische Musik handwerklich vermitteln. Das Trio Syntjuntan aus Schweden setzt sich aus den Musikerinnen Ida Lundén, Lise-Lotte Norelius and Ann Rosén zusammen. Syntjuntan vermittelt elektronische Musik via Workshops, in denen Synthesizer – nicht gelötet oder geschraubt – sondern genäht werden. Anschließend erarbeitet die Gruppe mit den TeinehmerInnen einen konzertanten Auftritt. In zwei Workshops vor der langen Nacht der Museen werden 20 Jugendliche die Möglichkeit haben, einen Synthesizer zu basteln. Ein weiterer Workshop am Freitag abend ist nach Voranmeldung für jedermann zugänglich.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Museen.

REM Konzert | 15.April 2010, 20.00 Uhr

Frédéric Acquaviva

REM Spezial

Frédéric Acquaviva ist Klangkünstler und Komponist experimenteller Musik. Seine chronopolyphonen Installationen werden in Galerien und Museen (Palais de Tokyo, Centre Pompidou, Musée des Beaux-Arts in Nantes...) sowie an alternativen Orten gezeigt. Acquaviva liebt ungewöhnliche Präsentationsformen und erforscht in seinen verwirrenden Kreationen stets neu das Verhältnis von Stimme und Sprache, von Klang und Sinn sowie die Idee, den Körper in die musikalische Komposition zu integrieren, der jedoch während der Aufführungen (Akusmatik und Installationen) abwesend ist.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut français.  

Eintritt: 5 €

REM Konzert 73 | 17.Dezember 2009, 20.00 Uhr

SCHMUTZFELD (und Weihnachten)

LIVE: BORBETOMAGUS

Nach 25jähriger Abstinenz betritt die New Yorker Improv-Noise-Legende BORBETOMAGUS wieder deutschen Boden. Die Musik des Trios ähnelt der einer Gruppe startender Düsenjäger, was der Tatsache geschuldet ist, dass man die in brötzmannscher Tradition malträtierten Saxophone vornehm über Marshall-Türme verstärkt. Neben der Arbeit als Trio hat BORBETOAGUS immer wieder mit anderen Musikern kollaboriert, darunter Voice Crack, Peter Kowald, Hijokaidan oder Thursten Moore. Anlass der Europatour ist das 30jährige Jubiläum der Band.

Mit Jim Sauter und Don Dietrich, Saxophone
Donald Miller, E-Gitarre
und vom Medium John Cousins (Neuseeland): Christmasmusic (1973)

Eintritt: 5,- Euro

REM Konzert 72 | 26.November 2009, 20.00 Uhr

Frauen mit Flöten (und Chopin)

Eva Reiter: Neues Stück (2009) für Flöte und Elektronik
Eva Reiter: Nasszelle (2006) für Paetzold-Kontrabassblockflöte
und Tape (2006) [atomart #2]
Brian Ferneyhough: Mnemosyne (1986) for Bass Flute and pre-recorded Tape
Stephan Froleyks: My personal flute orchestra (2001) für Flöte, Mikrofon,
Aufnahme und als Elektronische Intermezzi:
Henri Chopin: Le Corps (1966) Part1-3
Carin Levine (USA/Deutschland), Flöten
Eva Reiter (Österreich), Blockflöten und Elektronik

Das Konzert wird von Radio Bremen / nordwestradio mitgeschnitten
Eintritt: 5,- Euro

REM Konzert | 29.Oktober 2009, 20.00 Uhr

REM Konzert 71

Bologna (und Mimaroglu)

Neue Elektroakustische Musik aus Bologna vorgestellt von Lelio Camilleri (Florenz). Es ertönen Stücke von: R. Castagnola, L. Mastandrea, F. Giomi, M. Biscarini und L. Camilleri. Desweiteren und dazwischen: Préludes von Ilhan Mimaroglu aus den Jahren 1966/67.

Eintritt: 5,- Euro

REM Konzert | 30.September 2009, 20.00 Uhr

Rem Spezial

im dialog - klangpol-Konzertreihe des oh ton-ensemble
Mit Werken für Ensemble und Ensemble mit Elektronik von Hespos, Aperghis, Alla, Havel, de Mey und Racot. Ensemble PROXIMA CENTAURI (Frankreich) Ein Konzert veranstaltet von klangpol und oh ton e.V. in Kooperation mit REM und mit Unterstützung des Institut Français Bremen. Eintritt: 15,-/8,- Euro

REM Konzert 69 | 27.August 2009, 20.00 Uhr

Feldwiederbänder im REM Zoo

(und Mayuzumi)
Fieldrecordings und Fakes von Vögeln, Wölfen, Fröschen, Hühnern, flauschigen Tierchen und Dingens in geschlossener Wildbahn zusammengepfercht von REM. Ergänzend sind die bahnbrechenden Stücke des ersten Komponisten der Konkreten Musik in Japan Toshiro Mayuzumi zu hören. Eintritt: 5,- Euro

REM Konzert 68 | 25.Juni 2009, 20.00 Uhr

Beiuns

Eliane Radigue (Frankreich): ADNOS (1974–82) Klangregie: Emmanuel Holterbache (Frankreich) Eine Kooperation mit dem Institut Français de Brême
REM Konzert 67 | 28.Mai 2009, 20.00 Uhr

Wichtig - Tonmotor ausbauen

Heins Hoffman-Richter (Frankreich?): Symphony for Tape Delay, IBM Instruction Manual, & Ohm Septet:
1st movement: Milkshake/4th Movement: Send out the clowns (1974)
Monika B. Beyer: [resolume_#3] Video (2006)
Lilian von Haußen: Helas merci (UA)

und LIVE:
Monika B. Beyer & Lilian von Haußen (Deutschland): [Luft]erscheinung (2008)
Licht- und Klangperformance.

Das Konzert findet in der GAK | Gesellschaft für aktuelle Kunst statt.

REM Konzert 66 | 30.April 2009, 20.00 Uhr

Enoch // Schimpfluch /// Farfisa

Hör- und Live-Spiel
HÖR: Lars Larsson (Schweden): Opening a can of worms (1993) id m theft able (USA): Organ Standards (2006/07) Ein ReMix von REM (2009) Jerry Hunt (USA): Chimanzzi: Link 1 (1993) Klangregie: L.v. Haußen, J.v. Hasselt und C. Ogiermann und LIVE: Dave Phillips und G*Park (Schweiz) Das Konzert wird von Radio Bremen/nordwest-radio mitgeschnitten.
Haswell & Hecker
REM Konzert 65 | 26.März 2009, 20.00 Uhr

Üppic

Haswell/Hecker (England/Deutschland): Blackest ever Black (2007) für UPIC
Iannis Xenakis (Frankreich) Mycenae Alpha (1978)
Klangregie: L. v. Haußen und C. Ogiermann

1978 entwickelte Iannis Xenakis das legendäre UPIC-System, eine zu damaliger Zeit einmalige Möglichkeit, grafische Bilder in Klänge umzusetzen. Auf einem Bildschirm kann der Benutzer mit Hilfe eines Magnetstifts seine Partitur malen. Das Programm setzt die Zeichnung den eingestellten Parametern entsprechend um. Jeder kann das System bedienen, nachhören, korrigieren, experimentieren.
UPIC wird bis heute genutzt, nicht zuletzt wegen seines charakteristischen Klangs. REM präsentiert zwei Stücke aus frühester und jüngster Zeit. Iannis Xenakis’ Mycenae Alpha von 1978 ist wahrscheinlich das erste mit diesem System produzierte Stück. Die im Noise-Kontext ansässigen Musiker Russell Haswell und Florian Hecker haben mit Blackest Ever Black ein monumentales Opus geschaffen, das aus der Vielzahl an UPIC-Produktionen der letzten Jahre heraussticht.

REM Konzert 64 | 26.Februar 2009, 20.00 Uhr

Mèjiko

Edgar Guzmán: Modem/Line in (2005) Sergio Luque: ssst (2002) Carlos Chinchillas: 2 Stücke (?) Juan S. Lach: bea5mdii (?) Mauricio Rodriguez: Trana (2000) Carlos Iturralde: Fé in erratas (2001–2002) Klangregie: L.v. Haußen, J.v. Hasselt und C. Ogiermann
REM Konzert 63 | 18.Dezember 2008, 21.00 Uhr

Wörmann + Studien 2

Hainer Wörmann (BRD): Teil 1 M 95/6 und Teil 4 W 87/1 aus: man hört was man hört für Tonband (1987/1988) und ein neues Stück (noch ohne Titel) für Tonband (2008) im Auftrag von REM: Hainer Wörmann, Klangregie und:

Philippe Carson (Frankreich): Phonologie (1962)
Luc Ferrari
(Frankreich): Étude aux sons tendus (1958)
und: Étude fl ouet (1958)
Beatriz Ferreyra
(Frankreich): Mer d´Azov (1963)
Michel Phllippot
(Frankreich): Étude no.1 (1952)
Luctor Ponse
(Niederlande): Etude–1 (1964/65)
Akira Tamba
(Japan/Frankreich): Étude no. 2 (1962)
Bruno Maderna
(Italien): Continuo (1959)
Christof Migone
(USA): Headhole (1990–95)

Das KONZERT 63 findet als Konzert 3 der Reihe REMinOL am 17. Dezember 2008 um 20 Uhr in Oldenburg seine erste Aufführung. Den Spielort entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder unter www.klangpol.de

Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst

REM Konzert 62 | 27.November 2008, 20.00 Uhr

Robert & Rolf Dieter

Porträt Robert Lepenik (Österreich) u.a. mit einer vollständigen Aufführung von Atoll K. (2000)
LIVE: Robert Lepenik, Klangregie
und:
Rolf Dieter Brinkmann (BRD) aus: Wörter Sex Schnitt
Aufnahmen des Jahres 1973
Das KONZERT 62 wird als Konzert 2 der Reihe REMinOL am 28. November 2008 um 20 Uhr in Oldenburg wiederholt. Den Spielort entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder www.klangpol.de

Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst

REM Konzert 61 | 30.Oktober 2008, 20.00 Uhr

Installation vs. Braindamage

Das Wandelkonzert

LIVE: Sisto Rossi
aka Brain Damage aka Wall of Noise (BRD)
LIVE: Serge Baghdassarians (BRD)
Eine Rauminstallation mit den Stücken:
- kritische masse - aerobic exercise - folia - downbeat
(2007–2008)
B. A. Zimmermann (BRD): Tratto II (1970)
Charlemagne Palestine (USA): Tymbral for Pran Nath
(1970)

Das KONZERT 61 wird als Konzert 1 der Reihe REMinOL am 31. Oktober 2008 um 20 Uhr in Oldenburg wiederholt. Den Spielort entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder www.klangpol.de

Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst und GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst

REM Konzert 60 | 25.September 2008, 20.00 Uhr

Roigk + Studien 1

Stefan Roigk (BRD): UP.RISING (2004–2007) Walkman, Bilder meiner Ausstellung (2004–2007) LIVE: Stefan Roigk, Klangregie und: Peter Beyls (Belgien): Prints (1974) Raoul de Smet (Belgien): Studie II und V (1973) Lucien Goethals (Belgien): Studie II (1962) Jessica Rylan (USA): aus Interior Designs (2006) Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 59 | 28.August 2008, 20.00 Uhr

Dinge mit Stiften

Iannis Xenakis (Griechenland/Frankreich): Diamorphoses (1957) S.709 (1992) Benjamin Thigpen (USA): Incandescence (2003) Christian Calon (Kanada): Les sanglots + tempête aus: Le projet Ulysse (1997–2000) Natasha Barrett (Norwegen): Kraftfelt (2005) Rolf Enström (Schweden): Charm (1996) und die 6-kanalige simultane Aufführung von Spin/ Charm/Strange (1995–97) Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 58 | 26.Juni 2008, 20.00 Uhr

Sicher sein...Bankverein & "son réaliste"

Realismus in Elektronischer Musik
Georg Bönn (BRD/ England): fallout (1995) Max E. Keller (Schweiz): Sicher sein... (1975) Sprecherin: Gabriela Maria Schmeide François-Bernard Maché (Frankreich): Prélude (1959) Alain Savouret (Frankreich): Étude aux sons réalistes (1969) Ultra-Red (USA): Second Nature (1999) Vorgestellt und mit Kommentaren versehen von Tim Schomacker. Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 57 | 28.Mai 2008, 20.00 Uhr

Sade

Michel Chion/ Lionel Marchetti/ Jérôme Noetinger (Frankreich): aus Les 120 jours (1997/98), Klangregie: Jérôme Noetinger Lesung von Georges-Nicolas Wolff aus Hubert Fichtes "Der blutige Mann" (1975) Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 56 | 23.April 2008, 20.00 Uhr

Shadoks, Schwaben und Schweden

Live: TRIO Györi/Irmler/Palmtag (BRD) und Robert Cohen-Solal (Frankreich): Les Shadoks (1968) Ákos Rózmann (Ungarn/Schweden): De två, med tre instrument (1996-97), Nummer IV Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 55 | 27.März 2008, 20.00 Uhr

Spielerfrei

Warum Instrumental- und Vokalmusik aus Lautsprechern?
Schlagzeug: Kent Olofsson (Schweden): Eos weeping dew. Iconophony for tape (1994) Violine: Bernard Parmegiani (Frankreich): végétal (aus: violostries) (1963/64) Klavier: Dick Raaijmakers (Niederlande): Piano-forte (1959) Orgel: Ákos Rózmann (Ungarn/Österreich): Orgelstycke (1980) Stimmen: Peter Schat (Niederlande): The Aleph (1964/65) Violoncello: Luis Maria Serra (Brasilien): Invocation (1969) Ensemble mit Stimme: Darius Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 54 | 28.Februar 2008

Surfaces – Spirits – Sterne

Erlesene Oberflächen und Metaphysik
REM eröffnete seine 2008er Konzerte mit einem Versuch, die blinden Flecken auf den eigenen Augen ins Visier zu nehmen. Oberflächliches hat nicht in allen Ländern und Kulturkreisen das "unreflektierte", also das stumpfe einer Oberfläche, sondern das glänzende und schillernde, also den Reflex eben gerade der Oberfläche. Das geht (merkwürdigerweise) oft sogar einher mit Über-Körperlichem. So waren in diesem Konzert Stücke versammelt, die sich eben gerade, und in verschiedener Art und Weise der Gestaltung der Oberfläche widmen. Doyle mit dem typisch-digitalen Oberflächen Sound, mit dem man eben bei Wettbewerben wie Bourges gewinnt, bei Malec ist es gleich im Titel, Sigurbjörnsson gestaltet opak, van Wersch macht es figurativ und Xenakis (jawohl, wir setzen unsere kleine Reihe mit Werken von X fort) benutzt seinen graphischen Computer UPIC, um rau bewegte Oberflächen zu kreieren. Roger Doyle (Irland): spirit levels (1997) Ivo Malec (Frankreich): Reflets (1961) Thorkell Sigurbjörnsson (Island): La jolla good friday I (1975) Xavier van Wersch (Niederlande): Odysseia (1999/2000) Iannis Xenakis (Griechenland/Frankreich): Voyage absolut des Unari vers Androméde (1989) Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 53 | 20.Dezember 2007

Iran/Argentinien

Doppelporträt Mashayekhi/Antunes
Alireza Mashayekhi, geboren 1940 in Teheran/Iran, Musiker, Komponist, Dirigent Jorge Antunes, geboren 1942 in Rio de Janeiro, Brasilien, Komponist M.s erste Lehrer waren Lotfollah Mofakham Payan (iranische Musik), Hosein Nasehi (Komposition) und Ophelia Kombaijan (Klavier). A. studierte Geige, Komposition und Dirigieren. M. studierte dann in Wien bei Hanns Jelinek und Karl Schiske, ging dann nach Utrecht um Elektronische Musik zu Studieren (u.a. dort bei Gottfried Michael Koenig). A. war einer der ersten zeitgenössischen Brasilianischen Musiker die ab 1961 konsequent die Möglichkeiten der Elektronischen Musik einsetzten. A.s Musik wurde als Música Cromofônica bezeichnet. Programm Alireza Mashayekhi: Shur (1966), Development II (1970), East-west (1973) Eine Einführung zu A. Mashayekhi gab Ali Gorji (Komponist und Schüler Mashayekhis) Jorge Antunes: Cinta Cita (1969), Movimento browniano (1968), Historia de un Pueblo por Nacer or Carta Abierta a Vassili Vasilikos y a todos los Pesimistas (o.J.) Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 52 | 29.November 2007

Trompete, Tisch, Saxophone

und Bernsteinzimmer
Ein Abend mit dem Improvisationstrio Birgit Uhlher und Hainer Metzger (Trompete, Tisch aus Hamburg) und Sascha Armbruster (Exorbitanter Saxophonspieler aus der Schweiz). Armbruster spielte Stücke von Phil Niblock (USA) und Rolf Enström (Schweden). Durch den Abend führte die Bremer ThemenPerformanceTruppe: V.B. Schulzes Bernsteinzimmer (Bremen). Das Konzert wurde von Radio Bremen/Nordwestradio mitgeschnitten. Veranstaltungsort: Sendesaal Radio Bremen, Bürgermeister-Spitta-Allee 45, Bremen
REM Konzert 51 | 25.Oktober 2007

Die Bohman-Brothers

Videos, Tapes, Solos und Duos von und mit Johnathan & Adam Bohman (England) "Everyday objects and sounds are worked on until they become saturated with lurid suggestion, resulting in a bizarre, hysterical immediacy. The convulsive beauty bears comparison to both composers Helmut Lachemann and James Dillon and to sound terrorisers Bark! and Furt." (The Wire Magazine) Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 50 | 27.September 2007

Jubiläumskonzert

Vorverdautes, Sampling / Found Footage
Zum 50. bescherte sich REM ein "gefundenes Fressen" in jeder Hinsicht. Sampling und Found Footage, die Techniken, die immer genannt werden, wenn jemand sich einer schon vorhandenen oder eben gefundenen Musik bedient, stehen im Mittelpunkt dieses Abends. Dieter Kaufmann (BRD) findet in Debussys "La mer" ungeahnte Klangberge. Wang Changcun (China) findet eine alte Aufnahme eines Begräbnisrituals und findet sie interessant genug, sie "einfach" zu veröffentlichen. Friedrich Juergensson (Schweden) findet Geisterstimmen in hochverstärkten Tonbändern. Negativland (USA) finden, dass man ruhig U2 benutzen können soll. Karlheinz Stockhausen (Sirius) findet, dass alle Nationalhymnen eingeschmolzen gehören. Peter Roehr (BRD) findet Radio rhythmisch. Milan Knizak (Polen) findet Schallplatten und macht sie kaputt. Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 49 | 30.August 2007

Blank Screen: Filme zum Hören

Bewegte Bilder ohne Ton sind denkbar. Doch seit der Einführung des Tonfilms hat sich Sounddesign zu einer eigenen extrem wichtigen Disziplin entwickelt. Die künstlerischen Möglichkeiten werden dabei aber meist eher wenig ausgeschöpft. REM widmete sich im 49. Konzert dem besonderen Filmton, dem gleichsam musikalisch eingesetzten. Mit Tonausschnitten aus: Claude Farraldo (Frankreich): Themroc Rainer Werner Fassbinder (BRD): Die dritte Generation Jean-Luc Godard (Frankreich): Weekend Alexander Kluge (BRD): Der grosse Verhau Harmony Korine (USA): Gummo George Lucas (USA): THX Wsewolod Pudowkin (UdSSR): Deserteur Andrej Tarkowski (UdSSR/Italien): Solaris To Lo Po und Shi Tong (Hongkong): Die Schule des Shaolin Mit Einführungen versehen von Frauke Ellßel, Lilian von Haußen, Jan van Hasselt und Christoph Ogiermann Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 48 | 16.Juni 2007

Xenakis Nacht

"Musik ist keine Sprache. Jedes Musikstück ist eine Art Felsblock in einer komplexen Form mit Schrammen und Mustern, die darauf oder hinein geritzt sind und die Menschen auf tausend verschiedene Weisen entziffern können, ohne dass eine dieser Weisen die beste oder wahrste wäre. Auf Grund dieser Vielfalt von Deutungen fördert die Musik wie ein Kristallkatalysator alle möglichen Phantasmagorien zu tage." (Iannis Xenakis) Iannis Xenakis: PERSEPOLIS (1971) 8-kanalige elektronische Musik in der überarbeiteten Version von Daniel Teige Klangregie: Daniel Teige (Berlin) Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst Iannis Xenakis: BOHOR (1962) 8-kanalige elektronische Musik Klangregie: Christoph Ogiermann (Bremen) Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst Eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Bremer Museen.
REM Konzert 47 | 31.Mai 2007, 20.00 Uhr

zuVOLLzuLEERoderDAZWISCHEN

live: AUBE

"I don't think of myself as a musician or an artist. I'm a designer. I therefore consider my sound works to be designs as well." (Akifumi Nakajima) Der Japaner Akifumi Nakajima, einer der wichtigsten Erzeuger von Klangwelten des Ambient und Noise, hat unter dem Namen AUBE seit 1991 etliche Tonträger mit experimenteller elektronischer Musik veröffentlicht, deren Hüllen er selbst künstlerisch gestaltet.


medial: Jean Dubuffet: La fleur de barbe (1960/61), Temps radieux (1960/61)

Erst nach seinem Tod wurden die musikalischen Werke des Malers und Bildhauers Jean Dubuffet (1901–1985) entdeckt. Seit 1960 waren in Zusammenarbeit mit dem dänischen Maler Asger Jorn 20 Tonbandstücke entstanden. Sie dokumentieren Improvisationen innerhalb derer Dubuffet und Jorn sich neben ihren Stimmen auch einer bunten Auswahl an Instrumenten aus aller Welt bedienten.


Guy Debord & Friends: Situationisten Double - 7'' (1957)

Guy Debord (1931–1994) war 1957 einer der Mitbegründer der "Situationistischen Internationale" [S.I.]. In der revolutionären Bewegung agierten Künstler und Theoretiker bis 1972 in Europa und trugen mit ihren Schriften und Aktionen zur Radikalisierung des Aufstands im Mai 1968 in Frankreich bei.


Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst

REM Konzert 45 | 29.Mai 2007

Månens Död

Ein Abend für Rune Lindblad (1923-1991) mit Musik und Bildern
Zwischen allen Stühlen, zwischen allen Schulen der elektronischen Musik hindurch hat der schwedische Musiker und Künstler Rune Lindblad ab 1953 bis zu seinem Tod 1991 ca. 200 Stücke elektronischer Musik komponiert. Collagen, Hörspiele, Sound-Poetry, Mikrotonale Kompositionen, Konkrete Musik, Tape Musik und was sonst für -Ismen in der elektronischen Musik des 20. Jahrhunderts zu finden sind. Es wird kaum möglich sein, Lindblad in eine dieser Schubladen zu schieben. Anfangs als Autodidakt mit proletarischem Hintergrund fand Lindblad den Zugang zur elektronischen Musik durch ein geliehenes Tonbandgerät. Eine enorme Produktion sollte einsetzten... Max Käck, Göteborg (Schweden),langjähriger Mitarbeiter von Rune Lindblad in Göteborg moderierte diesen REM Abend. Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 46 | 26.April 2007

StimmElektrik

Stimme als das sicher variationsreichste und schnellste Musikinstrument des Menschen traf im 46. REM Konzert auf unterschiedlichste Formen von Elektrik. Die Sopranistin Julia Giebel und der Tenor Gunnar Brandt-Sigurdsson interpretierten Stücke aus vier Jahrzehnten des 20. und 21. Jahrhunderts. Genau 40 Jahre liegen zwischen Luigi Nonos legendärem "Fabrik-Stück" "La fabbrica illuminata" von 1964, gewidmet den Arbeitern der Italsider-Werke in Mailand und dem Stück "die sich stürzen....." nach Worten des palästinensischen Dichters Muin Bessieso von Christoph Ogiermann aus dem Jahr 2004. Zwei politische Stellungnahmen deren Unterschiedlichkeit den veränderten Zeitbedingungen Rechnung trägt. Richard Rodney Bennetts hochvirtuoses "Nightpiece" von 1972 und Luciano Berios "Momenti", ein Tonbandstück verfertigt 1960 aus Stimmklängen, stehen für die außerordentlichen Möglichkeiten der Stimme, und dann noch: Aus nächster Nähe waren Stimmbänder zu hören (und zu sehen), eine Stimme die zu einem elektronischen Widerpart sang und Vervielfachung der Stimme bis ins 300fache. Richard Rodney Bennett: Nightpiece (1972) Luciano Berio: Momenti (1960) Luigi Nono: La fabbrica illuminata (1964) Christoph Ogiermann: die sich stürzen/ in das Glas/ des einzigen Fensters unseres Hauses/ das auf den Vertriebenen wartet (2004) u.a. mit: Julia Giebel, Sopran (Berlin) Gunnar Brandt-Sigurdsson, Tenor (Bremen/Berlin) Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 44 | 22.Februar 2007

Maldoror

Rainer Riehn: "Chants de Maldoror" (1969), "Schatten von Liedern und der Leidenschaft Stimme..." oder gegen die Süsse der Zeit (1968-84) Klangregie: Rainer Riehn (Berlin) Lesung aus den Chants de Maldoror von Lautreámont: Georges-Nicolas Wolff (Hamburg) "Zarteste Nuancen neben schroffen Kontrasten und Klängen, die an der Grenze des physisch Erträglichen liegen." so beschreibt Gottfried Michael Koenig das Stück "Chants de Maldoror" von Rainer Riehn. Riehn selbst kommentierte sein Stück und übernahm die Klangregie. Eine Lesung von Georges-Nicolas Wolff (Hamburg) aus Lautréamonts Skandalbuch von 1868 stand dem Stück gegenüber. Die französische Tradition des anklagenden, verführenden und erotischen Protestbuches hat in Lautréamont einen seiner exponiertesten Vertreter. Im zweiten Teil des Abends präsentierte Riehn sein Stück: "Schatten von Liedern...". Die Klänge wurden 1968 im damaligen Institut für Sonologie in Utrecht aufgenommen. Riehn hat sie 1984 zu diesem Stück zusammengestellt. Die letzten 5 Sekunden des Stücks wirbelten das bisher Gehörte in der Wahrnehmung komplett über den Haufen. Und auch John Cage kam zu Wort... Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 43 | 28.Dezember 2006

JahresendElektrik

REM präsentierte in ihrer Jahresendelektrik drei Komponisten aus den USA wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Live und zu Gast: Travis JUST (New York / Berlin) mit: The only way to reform modern lettering is to abolish it (2005) ein Stück mit Instrument, Diktiergerät und Live-Elektronik live dabei auch: Kara Feely - Minidiscs, live-Elektronik und Lilian von Haußen an der Blockflöte und es gab auch: (eine kleine Sensation) eine Rekonstruktion der Live-Version von Robert Ashley: The WOLFMAN für Stimme an der Grenze der Rückkopplung und Tonband aus dem Jahr 1964 live dabei am Mikrophon: Christoph Ogiermann als: der Wolfsmann und Gerd Anders an der Rückkopplung und auch das noch: David Tudor-Remix Die quakenden, rumpelnden und knackenden Elektronik-Tiere von David Tudor in einer neuen Zusammenstellung von Christoph Ogiermann. Veranstaltungsort: KUBO, Paulskloster 12, Bremen
REM Konzert 42 | 30.November 2006

Birome Transform Bitom und nnn'ell!

Pohlschröder traf auf 3 Video-Performances von Jerry Hunt. REM präsentierte ein Programm mit "kann-DAS-denn-wahr-sein"-Qualität. live: Pohlschröder (alias Jürgen Palmtag)/(Schörzingen): "...sometimes, silence can be like nnn`ell!" Voc/ Tapes/CD-Scratching Video-Kunst: Jerry Hunt (USA): Birome [zone]: plane (fixture) Transform (stream): core Bitom (fixture): topogram Veranstaltungsort: Spedition, Am Güterbahnhof, Bremen
REM Konzert 41 | 26.Oktober 2006

Schönheit und Effizienz

Schroffe Improvisatoren aus Stockholm zwischen allen Stühlen. Mats Lindström und Sören Runolf spielten elektronische Musik auf selbstgebauten Geräten und Computern. Ein OhrenPutzer. Live mit Mats Lindström und Sören Runolf (Schweden) Mats Lindström / Sören Runolf: Asaklitt(2006) UA Sören Runolf: Foma (2005) Mats Lindström: Music for Hugh Davies II (2006) Mats Lindström / Sören Runolf: När göken gol II (2006) UA Eine REM Veranstaltung im Rahmen des Hörzu-Festivals des Jungen Theaters Bremen. Das Konzert wurde von Radio Bremen/Nordwestradio mitgeschnitten. In Zusammenarbeit mit dem Atelier für Zeitmedien der HfK Bremen: "Von Fahlström zu Girl Power" ein Vortrag von Mats Lindström am Mittwoch den 25. OKTOBER um 10 UHR im Auditorium des Speicher XI, Überseestadt Veranstaltungsort: Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112, Bremen
REM Konzert 40 | 28.September 2006, 20.00 Uhr

Synthetisch und Regelbar

Ein Synthesizer (S) [sɪnθəsaɪzɚ] ist ein elektronisches (e) oder elektronisch gesteuertes (eg) Gerät (G) zur Synthese (Sy) von Schwingungen (Sw) bzw. zur künstlichen Klangerzeugung (kKez). Ein Micromoog Am häufigsten wird als (S) ein Tasteninstrument (T) bezeichnet, d. auf (e) Wege Klänge (K) erzeugen (ez) kann. (S) (ez) d. (K) durch direktes (Ez) und Verändern von (e) (Sw) (analoger (a) (S)) o. durch mathem. Operationen (mO) diskreter Werte (dW) (digitaler (d) (S)). Es kommen versch. (v) (Sy)arten (Sya), auch in gemischter Form (gF), zum Einsatz (E). Gebräuchlich (Gebr.) sind zur (Ke) die (+), (-), bzw. FM- (Sy) sowie d. Physical Modelling (PhM) u. d. Phasenmodulation (PhMo). (a) (S) d. 1970er J. sind oft als Modularsystem (MS) aufgebaut. D. einzelnen Komponenten sind Generatoren, Filter, Modulatoren (Gn, Fl, Md). Tod Dockstader: 3 Stücke aus "8 electronic pieces" (1961), Stück 3, 6, 8 Charlemagne Palestine: 7 Organism Study (1969) Seesselberg: Overtüre "Jeder ist heutzutage glücklich - if somebody survives, we will have a return match”, "Eintrachtkreis – Paranoia", "Verhütungsfreudenwalzer", Studentenzucker – "Tue gern, was du tun musst!" (1973) Morton Subotnik: Teil B aus "The Wild Bull" (1968) Veranstaltungsort: GAK | Gesellschaft für Aktuelle Kunst
REM Konzert 39 | 31.August 2006

TONE ROADS

Elektronische Musiken der drei Gründer des legendären US-Amerikanischen Ensembles TONE ROADS standen auf dem Programm. Mit einfachsten Mitteln entstanden in den 1960er Jahren Pionierstücke der Elektroakustischen Musik, zumeist aufgeführt in der New Yorker Judson Church; Stücke, die bis heute nichts von ihrer Schroffheit eingebüsst haben. Frühe Beispiele computergestützter Komposition standen damit auf dem Programm. Und Malcolm Goldstein hat eigens für das Bremer Konzertereignis eine neue Bewegungs-Choreographie zu seinem Stück entwickelt, "in the way done in the 1960´s!!!"(M.G.) Tonbandmusiken, USA, 1960er Jahre James Tenney: Fabric for Che (1967) Malcolm Goldstein: Images of Chenc Hsieh (1967) (Collage for dance) James Tenney: Ergodos II (for John Cage) in einer Fassung für vier Lautsprecher Philip Corner: Oracle. Cantata of Images of War. Strike-week version. (1967/68) mit Monika B. Beyer, Reinhart Hammerschmidt, Sebastian Mecklenburg, Georg Sichma und Andreas Steiger (Geher bei Goldstein) und Christoph Ogiermann (Klangregie) Veranstaltungsort: Spedition, Am Güterbahnhof, Bremen
REM Konzert 38 | 25.Mai 2006

DEBUTANTE

Live: Donna Parker (USA), Lilian von Haussen (Deutschland)

Tonbandmusik: Elsa Justel (Frankreich)


Donna Parker

Hinter dem Pseudonym Donna Parker verbirgt sich die gebürtige Bostonerin Mary Staubnitz. Ihre Live-Auftritte bestehen aus reinen Noiseimprovisationen mit Verstärkerfeedback. Ihr Konzert in der Reihe Elektronischer Musik war ihr erster Auftritt in Deutschland.

"Having abandoned the guitar itself, [Donna] uses only guitar effects pedals to create compact, trancelike improvisations that combine whirling rhythmic figures, waves of feedback and the entropic effect of decaying systems.” (Bob Bannister, Time Out New York)


Lilian von Haussen

Konzerttätigkeit in den Bereichen Alte Musik, freie Improvisation, Theater, Tanz, Performance, Hörspiel, freie Kunst, neue Musik und elektronische Musik (eigene Werke und Zusammenarbeit mit Komponisten, zahlreiche Uraufführungen) mit Konzerten, Projekten, Radioproduktionen und Mitschnitten im In- und Ausland. Lilian von Haussen stellte beim REM Konzert "Debutante" ein neues Liveprogramm mit dem Titel "me, my sister and myself" vor.


Elsa Justel

Die aus Argentinien stammende Elsa Justel ist Professorin der Musikerziehung und Chorleitung. Sie studierte Komposition und Elektroakustik in Buenos Aires sowie Ästhetik und Kunstwissenschaft in Paris, wo sie seit 1988 lebt und an der Universität von Marne La Vallée elektroakustische Komposition lehrt. REM präsentierte zum ersten Mal in der Reihe ein elektronisches Stück von Elsa Justel.

Ein Konzert in Kooperation mit der Spedition Bremen.

Veranstaltungsort: Spedition, Am Güterbahnhof, Bremen

REM Konzert 37 | 27.April 2006

flicker tunes

REM ging ins Kino. Ein Doppelprogramm mit dem Kölner Musiker C-Schulz, der im Kino 46 ein Live-Konzert gab. Anschließend zeigte Schulz seinen Film "The Dreams". C-Schulz verwendet in seiner Musik elektronische Klänge, Feldaufnahmen und klassische Instrumente als Kompositionsmaterial. Hörner, Gitarren, und Geigen werden durch elektronische Schaltungen gejagt. Dabei folgt er einer Leitidee: der des Flackerns und Flimmerns. Für REM präsentierte C-Schulz erstmals Stücke aus seinem Album "5.Flicker Tunes" als Elektro-Akustische-Mehrkanal-Aufführung. Der Experimentalfilm "The Dreams" basiert auf dem gleichnamigen Hörspiel des Briten Barry Bermange von 1964, einer Collage aus Traumberichten und elektronischen Klängen. C-Schulz und Christina von Greve fügen Bermanges Hörstück mit manipulierten, teilweise abstrakten Filmbildern eine neue Ebene hinzu. Veranstaltungsort: Kino 46, Waller Heerstr. 46, Bremen
REM Konzert 36 | 20.März 2006

Formeln: Architektur und Musik

Iannis Xenakis - Polytope de Cluny (1972) Pierre Schaeffer - Trièdre Fertile Luc Ferrari - Hétérozygote (1963/64) Henry Pousseur - Voix de la ville, aus: Trois visages de Liège (1961) Thomas Hamilton - Bonampak (1976) "Das ist die Musik eines Architekten" sagte einst Pierre Schaeffer über Iannis Xenakis' Werke. Iannis Xenakis - Komponist, Bauingenieur und Architekt - arbeitete von 1947 bis 1960 in Corbusiers Büro. Seine Kompositionen wirken wie in Zeit verflüssigte Konstruktionen. Er erschaffte geradezu greifbare Klangräume aus konkreten wie synthetischen Klängen. Pierre Schaeffer, der französische Radiopionier, Klangforscher und Komponist, benutzte für seine Arbeiten ebenfalls die Techniken der Montage und Verfremdung vorliegender, realer, konkreter Klänge. Auch seine Musik ist konstruiert. Trotzdem unterschied er die Musik eines Komponisten von der eines Architekten. Im REM Konzert 36 waren Kompositionen aus dem Umfeld von Schaeffer und Xenakis zu hören, sowie ein Synthesizerstück von Thomas Hamilton. Ein Konzert in Kooperation mit dem Institut Français Bremen. Veranstaltungsort: Institut Français Bremen, Contrescarpe 19 , Bremen
REM Konzert 34 | 26.Februar 2006

einviertelhundert

quickies, ditties, shorties - rem-mixtape
Musik von: Clara Rockmore, Dan Lander, Dror Feiler, Menstruation Sisters, Harald "Sack", Hecker, James Tenney, Jessica Rylan, John Boy Walton, Joseph Anton Riedel, Licht-ung, Lilian von Haußen, Masonna, Max Goldt, Merzbow, Ogiermann, Organum, Pimmon – Froda, Rinke and THE GERMAN ANGST, Stilluppsteypa & TV Pow, Sutcliffe Jugend, Terre Thaemlitz, van Hasselt, Vertonen Veranstaltungsort: Atelier Wolfgang Michael, Atelierhaus Friesenstraße 30, Bremen
REM Konzert 35 | 23.Februar 2006

angedeutetes und-so-weiter

Asmus Tietchens

Der Hamburger Avantgarde Komponist Asmus Tietchens gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten der elektronischen Musik und Klangbearbeitung in Deutschland. Seit er in den 1970er Jahren mit seiner Band Lilienthal musizierte, veröffentlichte er mehr als 70 LPs/CDs auf Labeln in der ganzen Welt (Staalplaat, Multimood, line, aufabwegen, Die Stadt, Soleilmoon, Korm Plastics, United Dairies etc.) und arbeitete mit den verschiedensten Musikern zusammen (Thomas Köner, Vidna Obmana, Okko Bekker, Achim Wollscheid etc.). 2003 gewann er als erster Komponist außerhalb der Neuen Musik den Karl Sczuka Preis für eine radiophone Komposition bei den Donaueschinger Musiktagen. Den Preis erhielt er für seine »Sechs Heidelberger Studien«, bei denen er die Geräusche des Heidelberger Tiegels in seine Soundkompositionen transformierte.

Live-Auftritte des Hamburgers sind selten. Das REM Konzert war sein erstes Konzert in Bremen seit über fünf Jahren.


Für Diesen Abend

ist ein musikalisches Zusammentreffen von Stefan Funck und Gregory Büttner (beide aus Hamburg). Jeder für sich am Rechner tätig, treffen sie sich regelmäßig, um ihre Ergebnisse aus Feldaufnahmen, Störgeräuschen und Computergeneriertem zusammenzubringen. Sie erforschen die akustischen Möglichkeiten, bauen Klangräume und inszenieren Hörfilme.

Das erste "Für Diesen Abend" Konzert fand im Sommer 2001 im Kochblock in Hamburg statt (ihr Konzert im Herbst 2000 als Meditationsgruppe Rasenmäher wird nicht mitgezählt).

Veranstaltungsort: mib - musiker initiative, Buntentorsteinweg 112, Bremen

REM Konzert 33 | 22.Dezember 2005

Real und Virtuell

REAL VIRTUAL 1
von und mit: Thomas Lehn (Deutschland), Analogsynthesizer Marcus Schmickler (Deutschland), virtuell analoger Synthesizer und Computer Gleichzeitigkeit von analoger und digitaler elektronischer Klangsynthese, von psycho-physischer Steuerung von Klängen und deren Formungen im Verlauf der musikalischen Vorgänge. Die Gegenüberstellung dieser grundsätzlich verschiedenen Verfahren der reellen und virtuellen Bearbeitung, Transformation und Transzendierung des elektronischen Klangmaterials (ausgehend von grundlegenden Funktionen wie Sinus, Impuls, Rauschen) repräsentiert für Lehn und Schmickler gleichzeitig eine Art klassischen Dualismus, Gegenüberstellungen von Objekt/Subjekt, Ursprung/Entwicklung, Mutter/Vater etc. Und: Wolf Wondratschek, Bernd Brummbär und Georg Deuter (Deutschland) Maschine Nr. 9 (1973), Hörspiel Ein Plädoyer für das Radio und für die Phantasie in einer durchrationalisierten Welt - eine Situation irgendwann in der Zukunft: Die Joint Galactical Company erfindet die Maschine Nr. 9. Durch sie werden die Mittel des Radios zu 100% ausgenutzt, so dass sämtliche Sinneseindrücke und Erfahrungszustände möglich sind. Es geht um eine kosmische Totalität, die von keiner Logik zu erfassen ist. Erreicht wird dies durch eine psychedelische Aufhebung aller bestehenden Grenzen von Musik, Geräusch und Wort. Maschine Nr. 9 hat alle Eigenschaften eines lebendigen Geistes, reagiert gleichermaßen genau auf Gedanken wie auf Gefühlsregungen. Das Konzert wurde von Radio Bremen/Nordwestradio mitgeschnitten. Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 32 | 24.November 2005

Dom-Motette

Peter Ablinger (Österreich / Deutschland):
ORGEL UND RAUSCHEN (DIAPHANIE 3)
Für 2 Orgeln, Tastengewichte und 2 Zuspiel-CDs
Hans-Peter Schulz, Orgel
Lilian von Haußen, Klangregie
Assistenz: Nora Konrad, Gero Scanio, Marco Ehrhardt

DIAPHANY Since forever I have been searching for the sound within the sound within the sound. As a free Jazz pianist, what fascinated me was the suspended. almost static slowness that unfolds in its high density and extreme speed.

RAUSCHEN (NOISE) I take all tones — and because I like them all 1 don't remove any of them. A tone removed from somewhere would simultaneously emerge somewhere else. This is all I do: redistribute everything in the space, which nevertheless always remains everything. In a sense nothing is composed except the space - and the disappearance.
Peter Ablinger (Auszug aus dem CD booklet)

CISFINITUM ist eines der am längsten bestehenden Moskauer Industrial/ Experimental/ Elektronik - Projekte (Gründung 1989) und steht für die russische Variante des so genannten "ambient Industrial", "drone" oder "dark ambient". Als "dark ambient" bezeichnet man in der neueren elektronischen Musik seit einigen Jahren die "dunkle" Seite der atmosphärisch-experimentellen Musik, bei der es oft weniger um den Ablauf der Komposition geht, als vielmehr um die Schaffung "bewusstseinsverändernder" Atmosphären mit Hilfe von Klang. Hinter CISFINITUM steckt Evgueny Voronovsky, ein ausgebildeter Violinist, der neben konkreten und instrumentellen Klangquellen auch alte sowjetische Synthesizer in neuem Kontext benutzt (wie auf der letzten CD-Veröffentlichung "BEZDNA" [Monochrome Vision]), z.B. den legendären ANS. CISFINITUM (="Jenseits des Endlichen") ist ein Text (1930) & Begriff des russischen Dichters Daniil Charms, der für die "Logik der unendlichen Nicht-Existenz" steht: das was hinter dem Verstandesmäßigen liegt. Die Endlichkeit der logischen Welt wird durch die Logik selbst nachgewiesen.

Ein Konzert in Zusammenarbeit mit Stefan Knappe, Drone Records, Bremen und der Bremer Dom Musik.

Veranstaltungsort: St. Petri-Dom, Bremen

REM Konzert 31 | 27.Oktober 2005

Wie man einen kahlen Frosch entfedert

Ditterich von Euler-Donnersperg (Hamburg) [-hyph-] (Hamburg) Elektronik, Lesung, Lichtspiele Die Gurke plätzt die Zunderbüchseneifersüchteleien der geistgezüchtigten Schwefelholzhöker in Muldenlöcher sinnender Schlundwarzenkrötenlügen. Sie brutzelt, einem Kollertruthahn gleich, beim Rauchringschnappen über ihrem Schmalzfettlaich; und liebt doch nur die Hanfseilbeißer - graue Eselsblöker. Ditterich von Euler-Donnersperg 20.01.1997 Ein Programm in Zusammenarbeit mit twisted knister, Bremen Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 30 | 29.September 2005

Bilder von Traum und Tod

Ákos Rózmann (Ungarn/Schweden): Bilder inför drömmen och döden
Komplettaufführung des abendfüllenden Elektroakustischen Stücks von 1974–77 u.a. realisiert mit dem Buchla Sythesizer am Institut für Elektroakustische Musik, Stockholm (EMS) Christoph Ogiermann, Klangregie Mats Lindström, Direktor des Instituts für elektroakustische Musik in Stockholm (EMS), bezeichnet Ákoz Rózmann als Modernisten der alten Schule. Rózmann arbeitete bis zu seinem Tod an monumentalen elektronischen Stücken, von denen die meisten am EMS entstanden. Trotzdem, die "mystische Energie" für die Komposition, kam für Rózmann direkt von Gott. Seine "Bilder inför drömmen och döden" (Bilder von Traum und Tod) entstanden zwischen 1974 und 1990 und sind eine einzigartige Gradwanderung zwischen mystizistischem Katholizismus und modernistischem Glauben an eine Musik für Zukunft. Der gebürtige Ungar kam 1971 nach Schweden, wo er seitdem als Lehrer, Komponist und Organist in der Stockholmer Kathedrale arbeitete. Veranstaltungsort: Weserburg | Museum für moderne Kunst
REM Konzert 29 | 18.August 2005

The Sound of the Loudspeaker

Visual Art versus Soundart mit Guy Schraenen, Paris Vortrag, Tonaufnahmen, Filme und Videos von Karel Appel, Josef Robakowski, Ulises Carrion, Joseph Beuys, Caetano Veloso, Brion Gysin u.a. Das Neue Museum Weserburg Bremen verfügt mit dem "Archive for Small Press & Communication" über die international bekannte Sammlung von Guy Schraenen. Es wurde 1974 in Antwerpen gegründet und gehört zu den fünf wichtigsten Archiven dieser Art in Europa. Dieses Archiv sammelt und dokumentiert Werke aus allen Sparten zeitgenössischer Kunst. Es finden sich Künstlerbücher und -zeitschriften, Plakate, Videos und Filme sowie Graphiken, Mail Art oder Lautpoesie und Klangkunst. Insgesamt umfasst das Archiv 35.000 Werke von Künstlern aus 25 Ländern Eine Veranstaltung in Zusammenhang mit der Ausstellung "Vinyl – Records and Covers by Artists" im Rahmen des Ausstellungsprojektes zur Soundart, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. In Kooperation mit dem Studienzentrum für Künstlerpublikationen/ASPC. Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 28 | 28.Juli 2005

Katze im Sack

Das Ungekochte und das Gekochte
Das Sommerkonzert mit Beiträgen von Wiener, Schoener, Sandrin, von Haußen, Petitgand, Leftwich, Eisler, Ogiermann, Nono und Reynolds. mit: Jan van Hasselt, Lilian von Haußen, Michael Hohendorf und Christoph Ogiermann, Bremen Wiener/Schoener "Musiziert wird zu jeder Jahreszeit, Tag und Nacht, in jedem Wetter, geringe Einflüsse der jeweiligen Bedingungen sind aber nicht auszuschließen" Sandrin/ von Haußen: ein süsses Erinnern Leftwich: "Das ist ein Ausschnitt davon, dass Ouzo und Kudzu tot sind und das gibt’s nur mit dem 18. Bananenfisch." Eisler/ Ogiermann: "Genosse Bunge, wo Sies grad sagn fällt mers wieder ein: Genau so wars!" Nono: "DER ONKEL SAM WILL DICH, NEGER!" Reynols: ............. mit Hühnchenstückchen Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 27 | 30.Juni 2005

Hörspuren und Nervenrauschen

"In order not to be here" Deborah Stratman USA 2002

Musik: Kevin Drumm
Ein kompromissloser Blick auf die Art und Weise, wie Privatsphäre, Sicherheit, Komfort und Überwachung unsere Umwelt bedingen. Komplett nachts gedreht konfrontiert der Film die hermetische Natur mittelständischer Gemeinschaften und seziert die Angst hinter dem gegenwärtigen suburbanen Stadtbild Amerikas. Eine auf Isolation basierende Angst: schützt uns vor Menschen, die nicht sind wie wir.

"Kick That Habit" Peter Liechti Schweiz 1989

Ein Tonfilm mit den Musikern Norbert Möslang und Andy Guhl
"Kick That Habit" ist ein Film aus dem kargen Osten der Schweiz, ein TON-Film mit den Musikern Norbert Möslang und Andy Guhl: Erstmal ein gemeinsames Mini-Minigolf; es folgt eine Probe im Atelier M/G, dann geht's hinauf zum Alpstein, man findet sich mitten in einem Konzert, schweift ab in den blauen Süden, wird zurückgeholt an den abendlich gedeckten Tisch, dann geht's hinab zum Bodensee, zum nächsten Konzert, ein Ausklang in russisch verklärte Super-8 Landschaften, man findet sich wieder im Trüben fischend, bevor es unterm Wasser durch geht heim ins Atelier, wo der Film sich schließlich selbst vertont.

"The Flicker" Tony Conrad USA 1966

Ein Film der nur aus abwechselnden schwarzen und weißen Filmbildern besteht. Bei der Projektion erzeugen die Hell- und Dunkelsequenzen, die in veränderlichen Rhythmen alternieren, stroboskopische und flimmernde Effekte. Diese können beim Betrachten optische Eindrücke wie Farb- oder Formensehen hervorrufen. Der Film stimuliert dabei physiologische anstelle psychologischer Eindrücke indem er nicht die Sinne anspricht, sondern direkt neurale Reaktionen auslöst. Tony Conrad, der sich intensiv mit der Physiologie des Nervensystems beschäftigt hat, hat mit "The Flicker" eine Ikone des strukturellen Films geschaffen, die ganz ohne narrative oder reproduzierende Bilder auskommt. Denn diese werden nicht durch das Auge aufgenommen, sondern erst im Gehirn produziert. (Heike Helfert)

Ein Programm in Zusammenarbeit mit Michael Hohendorf, twisted knister und dem Kino 46, Bremen

Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen

REM Konzert 26 | 26.Mai 2005

Akustische Erfahrung

François Bayle (Frankreich): «L´Expérience Acoustique» (1970/72) Eine komplette audio-visuelle Aufführung des Stücks, mit einem Orchester aus 20 Lautsprechern. Klangregie: François Bayle In fünf Teilen: I. Das Abenteuer des Schreis, II. Die Sprache der Blumen, III. Die Probe durch den Sinn, IV. Die Überprüfung durch den Klang, V. Die Philosophie des NEIN. 14 Stücke, komponiert zwischen 1969 (Nr. 41) und 1972 (Nr. 52), Dauer: 1 Stunde 05’ (Während des 6. Stückes: Metaphern + Linien und Punkte, Bildprojektion von Piotr Kamler – 1966) Ich nenne "Erfahrung" eine Reise ans Ende des Möglichen... Jeder kann diese Reise nicht machen, aber wenn er sie macht, setzt das voraus, dass Autoritäten, bestehende Werte, die das Mögliche beschränken, geleugnet werden. Von der Tatsache her, dass sie Negation anderer Werte, anderer Autoritäten ist, wird die Erfahrung, der eine positive Existenz zuerkannt wird, positiv auch zu dem Wert und zu der Autorität. Die akustische Erfahrung evoziert, im Gegenzug, das musikalische Opfer, mit der Ausnahme, dass es "akustisch" statt "musikalisch" heißt, "Erfahrung" statt "Opfer". Das heißt wohl: Nichts Vorgegebenes, alles als Frage, als Verlangen. An der Grenze dessen, was bewusst und unbewusst ist, Klang und Musik, Sprache und Nicht-Sprache, immer an der Grenze, auf dem Kamm, auf dem Grat... (François Bayle) In Zusammenarbeit mit dem Institut Français Bremen und dem Atelier Neue Musik. Veranstaltungsort: Hochschule für Künste Bremen
REM Konzert 25 | 28.April 2005

DRONE und...

Live-Performance mit C.D. (Christian Dergarabedian) (Argentinien / Spanien)

Christian Dergarabedian, geboren in Buenos Aires und wohnhaft in Barcelona, spielt seit 1991 in verschiedenen Formationen, wie Nuegado de Serpientes und reynols, Musik zwischen noise, collage, Improvisation und elektroakustik. Drone Records beschreibt seine Musik wie folgt: ...endless thick waves of overwhelmimg drones shaping up to this digital ambience that sounds purely organic.
Christian Dergarabedian wird präsentiert in Zusammenarbeit mit Drone Records. (www.dronerecords.com)

Und:

Carlfriedrich Claus: Basale Sprechoperationsräume (1996), Band 1

"Ich sehe sowohl die Entfesselung der objektiven "Sprechklänge", wie auch die Entfesselung des ausgesprochen "subjektiven" Faktors im Sprechen, d.h. der wechselnden, papillarliniendurchlaufenden Affektlandschaft und ihre Montage, als einen Prozeß, der zur Formierung von Botschaften führt, die mehr und mehr organische, existenziell-universale Musik werden..." (CC)

Ein Programm in Zusammenarbeit mit Stefan Knappe, Drone Records, Bremen. Das Konzert wurde von Radio Bremen / Nordwestradio mitgeschnitten.

Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen

REM Konzert 24 | 31.März 2005

Fraktale und Metastasen

Konzert mit PHTHALOCYANINE (USA), live Und Animationsfilme: "Optimizer Customizer" Jan van Nuenen, Video, Niederlande 2002, Musik: Martijn van den Berg "Warning, Petroleum Pipeline" Jan van Nuenen, Video, Niederlande 2000 "Gantz_Graf" Alexander Rutterford, Video, Großbritannien 2002, Musik: Autechre "Gestalt" Thorsten Fleisch, Video, Deutschland 2003 Spaß an Computern, Destruktion, Asynchronizität und Anarchie. Musik und Filme mit eigenen Regeln. Phthalocyanine ist Popmusik aus fraktalen Melodien, Anti-Rhythmen und digitalem Lärm. Vier Animations-Filme zeigen Dinge, die es nicht gibt, biegen Räume und erheben 2D zu 3D zu 6D usw. Jan van Nuenen und Thorsten Fleisch arbeiten als freischaffende Künstler in Rotterdam bzw. Berlin. Alexander Rutterford ist 3D-Operator in Großbrittanien und arbeitet u.a. für Chris Cunningham. Dimitri Fergadis aka Phthalocyanine leitet u.a. das Label Phthalo in Los Angeles. Ein Programm in Zusammenarbeit mit Jan van Hasselt, Bremen Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert | 14.März 2005

MERZBOW (Japan) LIVE

REM SONDERKONZERT
Ein Konzert in Kooperation mit Asta, Knieschussclub, Rosa-Luxemburg-Club, Satansclub, Cabaret Voltaire Zürich. Veranstaltungsort: Güterbahnhof Tor 47
REM Konzert 22 | 27.Februar 2005

Generatorenmusik

Gottfried Michael Koenig: TERMINUS II (1966/67)

"In Terminus habe ich mich bemüht "Handarbeit" - damit meine ich das Aufnehmen und Bearbeiten einzelner Klänge – zugunsten mechanischer Produktionsprozesse soweit wie möglich zu reduzieren. Ich begann mit Sinus-Glissandi zu experimentieren und kombinierte sie zu einem simplen Grundmodell. Darauf folgte eine mechanische Ableitungsprozedur, die ich "seriell" nenne. Jede Ableitung (z.B. durch Filterung, Modulatuion, Zerhacken oder Verhallen) gab die Basis für die nächste ab. So erzeugte ich "Generationen"... (G.M.K.)

Jan van Hasselt: "10 Stücke Computer" (2004, Uraufführung)

Die Möglichkeiten des Computers zur Echtzeitmanipulation von Tönen können eine Überforderung darstellen. Der Macher lehnt sich nicht mehr zurück. Die Black Box ist viel zu schwarz. Zu viele Möglichkeiten stehen noch offen. Man kann aber anachronistisch mit dem Computer umgehen. Für jeden Arbeitsschritt wechselt man die Software, die Bit-Rate oder das Betriebssystem. So als wären es vollkommen unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichem Charakter.
"10 Stücke Computer" entstanden 2004, tagebuchartig, über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten auf insgesamt 3 Rechnern.

Kevin Drumm: "Land of Lurches 1" (2003)

"The piece is made using guitar, oscillator, white noise and computer assistance, begins with heavily phased white noise crescendo, ascends, then it descends. Table top guitar loops that sound like growling voices (these are not vocals!!, nor death metal samples like some people think!) - onslaught of full monotonous dirt enters, the piece finishes. piece is made using guitar, oscillator, white noise and computer assistance.” (K.D.)

Jan van Hasselt: Klangregie

Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen

REM Konzert 23 | 24.Februar 2005

Durchhalten

Coriún Aharonián (Uruguay): Gran tiempo (1974)

für 2-kanaliges Tonband
"Das Stück wurde im September 1974, (herrlicher und schrecklicher Moment unseres Kontinents) komponiert. Der Titel bezeichnet in ziemlich präziser Weise den idiomatischen Weg Lateinamerikas: zwischen dem ironischen und dem transzendentalen, zwischen dem traurigen und dem sehr glücklichen, zwischen dem Schmerz und dem "nein, Bruder, ist nichts", zwischen dem Zweifel aus den Umständen und der Sicherheit aus der Historie heraus." (C.A.)

Alistaire Zaldua (England/Deutschland): image invisible (1997)

für 6–kanaliges Tonband
"Das Stück ist Repräsentation von Sprache oder Rede, wobei Textvertonung oder Mimemsis bewusst vermieden wurde. Ich suchte zeitlich/klangliche Strukturen die direkt durch Wortstrukturen und Sprachrythmen bestimmt werden konnten. Der ausgewählte Text ist "Ping" von Samuel Beckett. Der Text beschreibt Aufstieg und Fall einer menschlichen Form, gesetzt in einen abstrakten Raum oder eine abstrakte Landschaft, leichtlichtes Blau ("fast weiss"), begleitet von einem Verweis auf einen einzelnen mechanischen Glockenklang. Das brachte mich dazu, das Stück auf eine sich ständig ähnelnde Klangstruktur zu bringen. Die 25 Buchstaben die im Text verwendet werden, sind an 25 Klavier-Flageoletten gekoppelt....die 6 Lautsprecher stellen die Tatsache in Rechnung, dass die längste Silbe 6 Buchstaben enthält..." (A.Z.)

Claus-Steffen Mahnkopf (Deutschland): void – mal d'archive

Raum-Klang-Komposition (2002/2003)

für 8–kanaliges Tonband
"Es gibt musikalische Werke, die ihren musikalischen Sinn nur freigeben, wenn dieser gerade nicht erklärt wird. Das ist - selten in meinem Œuvre - bei "void – mal d'archive" der Fall. Sagen kann ich nur das Wenige: Das Jüdische Museum in Berlin, als das Gebäude, das Daniel Libeskind erbaute, gehört zu meinen künstlerischen Schlüsselerlebnissen. Im Dezember 2002 machte ich mich auf den Weg nach Berlin, um dort, im Holocaust-Turm des Museum und in einem der Voids Tonaufnahmen zu machen, die ich dann um die Jahreswende im Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR zu "void – mal d'archive" verarbeitete. Der Titel besteht aus zwei Komponenten. "Void" heißt "Leere" und ist der Name für jene Leerräume, die das Jüdische Museum durchziehen (der Holocaust-Turm ist einer dieser "Voids"); "mal d'archive" ist der Titel eines Buches von Jacques Derrida und bedeutet in diesem Zusammenhang, dass in eine Leerstelle der Erinnerung etwas eingeschrieben wird." (C.M.)

Alistaire Zaldua und Christoph Ogiermann: Klangregie

Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen

REM Konzert 21 | 16.Dezember 2004

ResOFFnances: IRCAM-Underground

Präsentiert von Olivier Pasquet (IRCAM, Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique und Résaunances, Paris) "Colle à papier peint" ist ein Stück organisierte Zeit, das Stimme und Live-Elektronik benutzt. Es eröffnet gleichermaßen musikalische, poetische und linguistische Zugänge. Man kann nur hoffen, dass man am Ende da ankommt, wo man hinwollte. (O.P.) Olivier Pasquet wurde 1974 in Paris geboren. Nach einem Studium des Elektroingenieurswesens und computer science, arbeitete er als Klangingenieur in verschiedenen französischen Studios. 1997 entschied er, seinem Hauptinteresse folgend, einen Jahreskurs in music technology und elektroakustische Komposition an der APU in Cambridge zu belegen. Seit Januar 1999 arbeitet Olivier Pasquet am IRCAM Paris und ist dort einer der Hauptinitiatoren des alternativen online-Festivals Réseaunances. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut Français Bremen. Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 20 | 27.November 2004

Musik und Video-Kunst

Atelier für Zeitmedien und Studio für Elektronische Musik der Hochschule für Künste Bremen.

Bärbel Zindler: Das Geräusch das nur Ihnen gehört
Jenny Kropp: Aus der Stille, Videoinstallation
Elisabeth Kaiser: LOG, Elektronische Musik
Bärbel Zindler/ Dennis Tan: Imaginäres Konzert, Video
Brigitta Muntendorf/ Stefan Demming: Conzerrt in Streifen, Elektronische Musik und Video
Claudio Pfeiffer/ Stephane Leonard: Hoaaaaaaarhhh, Ton-Video-Installation
Ali Isçiler: Duo (Rovena Nina – Flöte; Ali Isçiler, Felix Koch, Joachim Heintz - Live-Elektronik)
Claudia Kapp: explaining Annemiek, Video
Olaf Simon: conforama, Tonbildschleifen

Gesamtleitung:
Jean-François Guiton (Atelier für Zeitmedien)
Joachim Heintz (Studio für Elektronische Musik)

Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 19 | 28.Oktober 2004

Träume, Ewigkeiten und der Tod

Studio für Elektroakustische Musik Schwedens (EMS) Stockholm
Knut Wiggen: Mass, 1974 Hanna Hartman: Die Schrauben die, die Welt zusammenhalten, 2001 Klangregie: Hanna Hartmann Åke Hodell:The spirit of Ecstasy. A Racing-car Opera Ákos Rózmann:Impulsioni I,II,III, 1973-74 Ákos Rózmann:Crypt with tables and chairs (Requiem aternam), 1987-89 Präsentiert von Mats Lindström, Direktor des EMS, Stockholm Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 18 | 30.September 2004

Austrian Abstracts | INVARIANT (UA)

Live – Performance mit Michaela Grill (video) und Martin Siewert (live-Elektronik)
Rhythmus und Abstraktion sind die wesentlichen Merkmale einer neuen Bilder- und Tonwelt aus Österreich. Hier entwickelte sich in den letzten Jahren an der Schnittstelle von elektronischer Musik und digitaler Technik eine sehr lebendige unabhängige Produktionsszene, die auch international Aufmerksamkeit erregte. Auf der Suche nach einem neuen radikalen Umgang mit Bildern und Tönen reizen die KünstlerInnen die kreativen Möglichkeiten und Grenzen digitaler Arbeitsmittel aus. Computer werden an den Rand des Scheiterns gebracht, um mit den abgebrochenen Zeilensprünge der bewusst programmierten Fehlleistungen eine Bildwelt von fast klassischer Abstraktion zu schaffen. Selbst wenn die Bilder mit einer Kamera aufgenommen sind, werden sie digital so stark bearbeitet, dass sich die Ergebnisse der abbildhaften Widergabe von Realität verweigern. Layers, Grids, Loops und Filter greifen als Gestaltung die Kompositionsmittel der Musik auf. Rabiate Ton-Fragmente und ein High Energy Beat geben dem Begriff Musikvideo eine neue Dimension. Bei Live-settings wird der Rechner als multimediales Improvisationsinstrument eingesetzt: bildnerisches Gestalten und musikalische Aufführungspraxis fallen zusammen. Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 17 | 26.August 2004

poésie sonore | Model Fortuna

Lautpoetische Tonbandstücke aus der französischen Zeitschrift "OU?" (1958 – 1974) präsentiert und mit einer Einführung versehen von Christoph Ogiermann, nebst einigen Exponaten aus den Beständen des ASPC François Dufrêne: "Ténu-tenu" Crirythme (1964) Bernard Heidsieck: "Poéme-partition J" (1963) Henri Chopin: "La Fusée Interplanétaire" Audio-poéme (1965) Raoul Hausmann: "bbbb und Fmsbw" (1918), "K´perioum" (1918), "Ohne Titel" (1919) Henri Chopin: "Mes Bronches" (1968) Bernard Heidsieck: "La Convention Collective" Poéme partition (1965) François Dufrêne: "Haut-Satur 2" (1967) sowie: Ferdinand Kriwet (BRD): Modell Fortuna, Hörstück 8 (1973) aus: Fußball – eine Radiotrilogie mit einer Einführung versehen von Tim Schomacker Klangregie: Christoph Ogiermann Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 16 | 29.Juli 2004

terra cognita? – Bremer Szene

Peter Flemmig: Mit/Ohne Filter (UA) mit Peter Flemmig, Klangregie Petra Klusmeyer: "Pandora's Box", 2001 mit Petra Klusmeyer, Klangregie Heiko Müller: Risse in der Realität des Konformisten (UA) von Heiko Müller "Xenlipe" (Komposition), Übergang zu "Rohmüll, avanciert" (Konzeptkomposition) stabat mors: bild & tod nach Derrida (in drei Etüden) (UA) Christian Köhler: Stimme, Sampler, Elektronik, Metall, Wasser, Akkordeon Volker Tietjen: Stimme, E-Bass Birgit Winkler: Stimme Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 15 | 17.Juni 2004

TRIPLE-FEATURE

Live Musik mit Jérome Nôetinger & Lionel Marchetti (Frankreich) und MAIN (England)
Mit Lionel Marchetti & Jérôme Noetinger werden zwei der Hauptprotagonisten der französischen, elektro-akustischen musique concréte präsentiert, die schon vor etwa vier Jahren im kleinen Rahmen des Knieschussclubs mit ihren Tonbandmanipulationen, Field Recordings und pfeiffenden Feedback-Experimenten das Publikum begeisterten. Der Engländer Robert Hampson startete, nachdem sich seine Dronerock-Band LOOP anfang der 1990er Jahre aufgelöst hatte, sein Ambient-Projekt MAIN und reduzierte sämtliche Rockstrukturen auf gitarrenbasierende Ambient-Flächen. Mittlerweile ist MAIN bei der digitalen Klangerzeugung und –bearbeitung angelangt. Seine letzten Veröffentlichungen auf dem belgischen Kraak Label zeigen kantige kompositorische Strukturen abstrakter Klänge und digitaler Stille. Ein Konzert in Zusammenarbeit mit dem Knieschussclub Bremen. Das Konzert wurde von Radio Bremen/Nordwestradio, Redaktion Neue Musik mitgeschnitten Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert | 27.Mai 2004

REM Konzert 14

mit dem Trio Baghdassarians/ Drescher/ Sgarbi (Berlin)
Michael Maierhof (Deutschland): Splitting 17 (2003) für Flöte und CD-Zuspiel und: Rostfrei (1998) für Flöte, E-Git. und Percussion Konrad Boehmer (Deutschland/Niederlande): Cry of this earth (1977/78) für Percussion und Tape Serge Baghdassarians (Deutschland): kammerflimmern für non-input mixer Serge Baghdassarians(Deutschland): E-Gitarre, Live-Elektronik; Erik Drescher: Flöte; Claudia Sgarbi: Schlagzeug Das Konzert wurde von Radio Bremen/Nordwestradio, Redaktion Neue Musik mitgeschnitten Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 13 | 29.April 2004

Double feature Dowling / Ogiermann

Fergal Dowling (Irland): rise-outside (2003) pResent (in der Fassung für zwei Frauenstimmen und Live- Elektronik) (2002) Stimmen: JULIe Comparini, Johanna Spörk falls (2002) Klangregie: Fergal Dowling und: Christoph Ogiermann (Deutschland): "einen zweiten Punkt einnehmen/ gleichweit/ von allen bisherigen /Erfahrungen entfernt/ (das geht ja garnich´)" (2003) 6-kanalige Elektronische Musik aus Klängen eines in sich selbst rückkoppelnden Kassettenrecorders Klangregie: Christoph Ogiermann Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 12 | 25.März 2004

Hommage an den Film

John Zorn (USA): Godard (1985) reMi (Österreich): ReMixes nach NOUVELLE VAGUE Bernhard Lang (Österreich): Hommage an Martin Arnold nebst: Martin Arnold (Österreich) Alone.Life Wastes Andy hardy (1998) und: Robert Lepenik, Christoph Ogiermann: Hommage an Louis Bebe Barron (USA): Forbidden Planet (1955/56) Klangregie: Christoph Ogiermann Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 11 | 26.Februar 2004

Musik mit Computern

Brigitte Robindoré: L`Autel de la Perte et de la Transformation (1993)

Realisiert am UPIC des CCMIX (Centre de Création Musicale Iannis Xenakis), Paris. Das UPIC (Unité Polyagogique Informatique du CEMMAMu) ist ein Computermusik-System, das nicht einer Tastatur, wie bei herkömmlichen Synthesizern, sondern mit einem elektromagnetischen Stift auf einer graphischen Oberfläche bedient wird.

"...das Stück ist hauptsächlich am UPIC komponiert. Die klingende Welt des Stücks ist das Ergebnis vieler Stunden des Zuhörens auf die rhythmischen Bewegungen des Windes. In diesem Sinne sollte "L´Autel" als ein Stück über das Phänomen Geräusch gehört werden – seine Nuancen, seine Transparenz, sein Reichtum und seine Turbulenzen..." (B.R.)

Matthew Ostrowski: Vertebra II (1997)

Realisiert im Studio STEIM, Amsterdam

"...eine von vielen Möglichen Versionen. Vertebra ist ein Computerprogramm, konstruiert eine Umgebung, ist ein Gerüst, in dem die Aktivität der Sinnproduktion und deren Verankerung weniger einfach illustriert wird, als vielmehr tatsächlich stattfindet..." (M.O.)

Morton Subotnick: Silver Apples of the Moon, Part A (1967)

Realisiert in der School of the Arts, New York University

Subotnik komponierte das Stück in Zusammenarbeit mit Donald Buchla, dem Erfinder des "modular voltage controlled synthesizer”. Über ein Steckfeld können verschiedene klangerzeugende Module verbunden werden, die ihre Ergebnisse gegenseitig beeinflussen. Programmierbare, unterschiedlich voraussehbare musikalische Gesten sind das Resultat.

"...meine Art zu Komponieren war in dieser Zeit: täglich für 12 Stunden ins Studio, 6 Tage die Woche. Erzeugen, Zusammenfügen, Denken. Und dann hatte ich am Ende des Jahres das Ergebnis der Arbeit. So ist "Silver Apples" entstanden..." (M.S.)

Florian Hecker: Stocha Acid Zlook (2003)

aus: Sun Pandaemonium, realisiert am eigenen Labtop.

Klangregie: Christoph Ogiermann

Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen

REM Konzert 10 | 29.Januar 2004

Positionen 50 / 50

Hörstücke: Maria, fang Du an und Traurige Tiere von und mit Hermann Bohlen (Berlin) UA
Herman Bohlen hat mit seinen fiktionalisierten O-Ton-Hörspielen, das Formenrepertoire der Gattung, deren Hochzeit mit dem so genannten Neuen Hörspiel Anfang der siebziger Jahre zusammenfällt, erheblich erweitert. "In Sag doch auch mal was! oder Das Luxurieren der Bastarde" hält er sich streng an authentisches Material, das kurz vor dieser hörspielgeschichtlichen Epochenschwelle entstanden ist. In einer sehr kleinteilig montierten O-Ton Collage von auf Flohmärkten aufgestöberten Privat-Tonbändern entsteht ein Panorama der sechziger Jahre. Für die Literarische Woche widmet sich Bohlen mit den 1950ern der Zeit der frühesten privaten Tonbandnutzung. Aus raren Aufnahmen entsteht die Rekonstruktion des spezifischen Sounds jener Zeit. sowie Tonband- Musiken von: John Cage (USA): Williams Mix (1952) Rune Lindblad (Schweden): Party op.1 (1953) Pierre Schaeffer (Frankreich): Masquerage (1952) Karlheinz Stockhausen (BRD): Musique concrète: Etude (1952) Henri Pousseur (Belgien): Scambi (1954) Klangregie: Christoph Ogiermann Konzert im Rahmen der Literarischen Woche. In Zusammenarbeit mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und der Abteilung Hörspiel von Radio Bremen Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 9 | 26.Dezember 2003

Grosses Weihnachtskonzert

Vollständige Aufführung von ROLAND KAYN: MAKRO I - III Elektroakustisches Projekt für 4 Kanäle (1977), 136 Minuten Tontechnik und Klangregie: Gerd Anders und Christoph Ogiermann in Zusammenarbeit mit dem Komponisten. Roland Kayn (Nieuwe Pekkela, Niederlande)war beim Konzert anwesend. Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert | 27.November 2003

REM Konzert 8

REM Konzert
Michael Edwards: anonymous obvious (aka several instrumental structures to annoy ludi) (2000), 4-kanalige Tonbandmusik Elio Martusciello: clashes (toxic) (2000) aus: Aesthetics of the machine, Konzept-CD Francesco Giomi: Arrisi (1998) für CD Luciano Berio: Thema - Omaggio a Joyce (1958) für Tonband Günter Steinke: Arcade für Violoncello und Elektronik (1991/2003) für Violoncello und Live-Elektronik Lelio Camilleri: Apostrophe (1995) für CD Iannis Xenakis: Hibiki Hana Ma (1969/70) für 8-kanaliges Tonband mit Ulrike Brand, Violoncello Kilian Schwoon (Centro Tempo Reale, Florenz), Günter Steinke (HfK Bremen) und Christoph Ogiermann, Klangregie In Zusammenarbeit mit dem Studio für Elektronische Musik in der Hochschule für Künste Bremen Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert | 30.Oktober 2003

Musik -Video - Comics von TONTO (Graz)

Einen Abends lang präsentierte das Künstlerkollektiv TONTO aus Graz in verschiedenen Räumen des Museums ihre Arbeiten. Verschiedene Formationen der Gruppe zeigten aktuelle Produktionen von Video über Comic bis zu Musik. Was genau passierte war offen, wer sich schon vorab ein bisschen einsehen wollte und einhören mochte, tat das am besten über die Seite www.tonto.at. Das Konzert wurde von Radio Bremen mitgeschnitten. Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 6 | 25.September 2003

REM Konzert 6

Mauricio Kagel: Antithese (1962) Musik für elektronische und öffentliche Klänge Bruno Maderna: Syntaxis (1957) für Tonband Carlfriedrich Claus: Lautaggregat (1993) Sprechoperationen von Bändern, vernetzt mit versunkenen Sprachblättern Einführung in Leben und Werk von Carlfriedrich Claus: Hanne Zech Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert | 28.August 2003

REM Konzert 5

REM KONZERT
Peter Weiss: Die Ermittlung, Oratorium in 11 Gesängen mit Luigi Nono: Musica di scena per `l´Ermittlung´ (1965) für 6 kanaliges Tonband Lesung: MarcoEhrhardt, Alexander Hauer, Martin Leßmann, Christoph Ogiermann, Iris Pickhard Gabriela Maria Schmeide, Tim Schomacker Texteinrichtung: Christoph Ogiermann, Gabriela Maria Schmeide, Tim Schomacker Einrichtung des Tonbandes (nach der Rekonstruktion von M. Kontarsky): Christoph Ogiermann Klangregie: Gerd Anders und Lilian von Haußen Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 4 | 31.Juli 2003

REM Konzert 4

Live-Konzert mit: Shevadnaze (Berlin): Serge Baghdassarians (E-Git, Elektronik), Boris Baltschun (Sampler, Elektronik) Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert 2 | 29.Mai 2003

REM Konzert 2

Sorrel Hays: Celebration of No (1982)

Die 1941 in Tennesse geborene Sorrel Hays ist eine Komponistin, der es nach ihrer ersten erfolgreichen Pianistinnenexistenz in der Musik um gesellschaftlichen Kommentar geht. Dass Frauen in aller Welt "Nein!" sagen müssen, daraus hat sie 1982 ein Stück gemacht: "Celebration of No". Mit elektronischen Mitteln werden Frauen-Neins in allen Sprachen zusammengeschnitten, überlagert, verfremdet...

Patricia Jünger "Muttertagsfeier" oder Die Zerstückelung des weiblichen Körpers (1984),
Hörstück mit Texten von Elfriede Jelinek

Das Stück basiert auf Textpassagen aus fünf Romanen von Elfriede Jelinek, die einen in sich geschlossenen Sprechtext ergeben. Dieser Text erscheint in der elektronischen Verarbeitung als eine Kommentierung und eine Weiterführung, "Spreizung und Brechung der Inhalte" hat die 1951 geborene Komponistin das Verfahren genannt. Das kompositorische Material geht eine Verschränkung mit der Sprache ein, die "zum Vorschein bringt, was in der Sprache verborgen ist" (Jelinek).

Teresa Rampazzi: Fluxus (1979)

Die italienische Komponistin Teresa Rampazzi bekleidete 1972 als erste Frau einen Lehrstuhl für Computermusik in Padua. Zu ihrem Zugang zur Computermusik sagt sie: "Der Computer erfindet für uns Formen, die keine der Vergangenheit wiederholen, und spiegelt die Philosophie von Herakleitos wieder, wo nichts je zurückkehren kann".

Einführung: Ute Schalz-Laurenze

Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen

REM Konzert 1 | 24.April 2003

REM Konzert 1

Drei Live-Performances mit: Radian (Wien), Kim Cascone (Los Angeles), Gert-Jan Prins (Amsterdam) Das Konzert wurde von Radio Bremen mitgeschnitten. Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen
REM Konzert | 27.März 2003

Eröffnungskonzert

mit Tonbandstücken unter 5 Minuten
Alphaville: Big in Japan (1984) Josef Anton Riedl: Studie Nr. 59 (1958) Dror Feiler: Azaka (?) Mathias Spahlinger: Störung (1975) Franco Evangelisti: Incontri di fasce sonore, composizione elettronica (1956/57) Christoph Ogiermann: 4 kurze Stücke elektronisch bearbeiteter Streicherklänge zu "He had perfect controle of herself" (2003) Veranstaltungsort: Neues Museum Weserburg Bremen

Führungen

Die Ästhetik der Gewalt
Donnerstag 09.September, 18.00 Uhr 

Olaf Metzel
Sonntag 12.September, 11.30 Uhr 

Noble Gäste
Donnerstag 16.September, 18.00 Uhr 

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AUSSTELLUNGEN

Noble Gäste Meisterwerke der Kunsthalle Bremen
Jemanden in den eigenen vier Wänden willkommen zu heißen, bedeutet im Sinne echter Gastfreundschaft nicht nur r... [mehr]

Olaf Metzel Noch Fragen?
Wenn von der Verbindung der Kunst zum Leben die Rede ist, nehmen die wörtlich aus dem Leben gegriffenen Skulpturen und... [mehr]

Double Rotation Werke aus der Sammlung Lafrenz
Schon bei der Gründung der Weserburg hat die Sammlung Lafrenz das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild des... [mehr]

Shop

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ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen
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EINTRITTSPREISE

Erwachsene EUR 8
Ermäßigt EUR 5
Familien EUR 14
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KONTAKT

0049-(0)421-59839-0
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