Ausstellung | 01.12.2007 - 02.03.2008
Out of time
Werke aus den Sammlungen
Out of time hat etwa die Bedeutung von "unzeitgemäß", "nicht mehr
aktuell" und manche mögen sich noch an den gleichnamigen Song der
Rolling Stones aus dem Jahr 1966 erinnert fühlen. Wörtlich könnte es
auch "Aus der Zeit heraus" heißen und träfe damit das eigentliche
Thema und die Intention dieser Ausstellung. Gezeigt werden vor allem
Werke, die mit Zeiterfahrungen zu tun haben: mit gelebter Zeit, mit
dem Fortschreiten von Zeit, aber auch mit dem vergeblichen Versuch,
sie anzuhalten. Einige Werke beschäftigen sich aber auch mit dem
Problem der Darstellbarkeit, den Möglichkeiten und der Unmöglichkeit
etwas zu veranschaulichen, ins Bild zu bringen.
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Ausstellung | 13.07.2007 VERLäNGERT BIS 30.12.2007
Jörg Immendorff
Werke aus Bremer Sammlungen und Skulpturen im öffentlichen Raum
Als wir beginnen, diese Ausstellung zu realisieren, kommt die
Nachricht am Pfingstmontag, den 28. Mai 2007. Jörg Immendorff
gestorben. Jörg Immendorff ist tot. Nicht mehr unter uns. Ein Schock.
Trotz des Wissens um die Situation. Man möchte hinterher. "Ich werde
nicht dulden, dass ihr mich alleine lasst." Ein Satz, der nachhallt.
Jetzt sind wir allein. Immendorf fehlt. Er hinterlässt eine Lücke.
Einen abgründigen Spalt. Einen tiefen Raum. Den Raum der Kunst, die
Ernst macht mit der Wirklichkeit. Es muss neu besetzt werden. Das
Spiel geht weiter. Und nicht ohne ihn. So gegenwärtig war er, dass er
bleibt. Gegenwärtig. In seinen Werken zumal, und darüber hinaus.
Lebendig. Weiter glühen...
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Ausstellung | 12.05.2007 - 28.10.2007
Say it isn’t so
Naturwissenschaften im Visier der Kunst
Die Wissenschaften waren seit jeher für Künstler Thema und
Inspirationsquelle. William Turner interessierte sich für Geologie,
Georges Seurat ließ sich von Studien der Physiker James Clerk Maxwell
und Ogden Rood anregen, Wassily Kandinsky faszinierten neue
Entdeckungen in der Atomphysik und Robert Smithson setzte sich mit der
Entropie und den Gesetzen der Thermodynamik auseinander – um nur ein
paar Beispiele unter vielen zu nennen. Die Wissenschaften nahmen
Einfluss auf die künstlerische Formensprache, lieferten das Know How
für die Ausführung bestimmter Kunstwerke, wurden zu Kunst deklariert,
mit Kunst synthetisiert und von Kunst kritisiert.
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Ausstellung | 11.03.2007 - 28.05.2007
Paint it blue
Werke aus der ACT Art Collection / Siegfried Loch
Seit Jahren entsteht innerhalb der Act Art Collection des Münchner
Jazz Produzenten Siegfried Loch ein ganz besonderer
Sammlungsschwerpunkt. Seit dem Erwerb eines Bildes von Ernst Wilhelm
Nay mit dem Titel "Blauklang" hat sich der Sammler in immer
intensiverer Weise dem Thema der Farbe Blau gewidmet. So ist über die
Jahre eine thematisch gebundene Sammlung entstanden, die mit Werken
herausragender Künstler unserer Zeit das Faszinosum der Farbe Blau
umkreist.
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Ausstellung | 11.03.2007 VERLäNGERT BIS 03.06.2007
Love of my Life
50 Jahre Musikgeschichte | Fotografien von Siegfried Loch
Seine große Liebe gehört dem Jazz: Siggi Loch, ein Veteran unter den
Schallplatten-Managern. Mit 25 Jahren war er der jüngste Chef einer
internationalen Record-Company (Liberty-United Artists) und brachte es
bis zum Präsidenten von Warner Europe. Dann erfüllte er sich seinen
Jugendtraum und gründete sein eigenes Label ACT, heute eine der
führenden Marken im europäischen Jazz.
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Ausstellung | 24.02.2007 - 22.04.2007
Stankowski
Aspekte des Gesamtwerks
Zum 100. Geburtstag von Anton Stankowski (1906–1998) gibt eine groß angelegte Retrospektive einen umfassenden Einblick in das freie und angewandte Schaffen des Künstlers und Gestalters. Die von der Stankowski-Stiftung in Stuttgart zusammengestellte Werkschau wird nach ihren Stationen in der Stuttgarter Staatsgalerie, dem Zürcher Haus Konstruktiv und dem Josef Albers Museum Bottrop nun auch im Neuen Museum Weserburg Bremen zu sehen sein.
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Ausstellung Studienzentrum | 07.07.2007 - 03.02.2008
"Leck mich!"
Künstlerbriefmarken seit den 1960er Jahren
Briefmarken; wer bei diesem Begriff an Langeweile und einfache
Postwertzeichen denkt, der hat weit gefehlt: Dass die Briefmarke viel
mehr als dies sein kann, nämlich Kunst auf kleinstem Raum, zeigt nun
die Weserburg. Unter dem Titel "Leck mich!" wird dem Thema der
Künstlerbriefmarke seit den 1960er Jahren eine eigene Ausstellung
gewidmet. In mehr als 300 Arbeiten vereint die Ausstellung ein
globales Ensemble der Briefmarkenkunst. Zu sehen sind Werke aus
Osteuropa, den USA, Lateinamerika und Europa von international
renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Robert Watts, György
Galantai, Vittore Baroni, George Maciunas, Jenny Holzer, Robert
Rehfeld, Anna Banana und Dieter Roth.
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Ausstellung Studienzentrum | 16.06.2007 - 13.01.2008
Im Fluss
Künstlerpublikationen mit Blick aufs Wasser
Das Thema liegt im wahrsten Sinne des Wortes nah: In der Weser auf der
Teerhof-Insel gelegen, präsentiert die Weserburg unter dem Titel "Im
Fluss" Künstlerpublikationen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise
dem Wasser, den Flüssen, den Meeren widmen. In Künstlerbüchern,
grafischen Arbeiten, Filmen oder Klangarbeiten spiegelt sich der
künstlerische Umgang mit dem alltäglichen und doch so faszinierenden
Element.
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Ausstellung Studienzentrum | 18.03.2007 - 13.04.2007
Der Raum des Handelns
Sophie Calle und Korpys/Löffler
Präsentation in der Galerie Katrin Rabus anlässlich des gleichnamigen
Symposiums in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung
Eine Ausstellung des Studienzentrums für Künstlerpublikationen
Ausstellung Studienzentrum | 02.03.2007 - 03.06.2007
Gerhard Rühm
Begegnung der besonderen Art | Edierte Werke 1959–2006
Ob Visuelle Musik oder Auditive Poesie, das Werk von Gerhard Rühm
basiert auf der Umsetzung einer absolut interdisziplinären Vorstellung
der Künste. Seine künstlerische Laufbahn begann in den frühen
fünfziger Jahren, als er sich mit seinen avantgardistischexperimentellen
Kompositionen der "ein-ton-musik" einen Namen machte.
Als Mitbegründer der legendären Wiener Gruppe erweiterte er den
Schwerpunkt seines Interesses von der Musik auf die Literatur und die
bildende Kunst bis hin zu Theaterproduktionen.
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Ausstellung Studienzentrum | 02.02.2007 - 27.04.2008
Joseph W. Huber
DENK-ZETTEL aus'm Osten
Joseph W. Huber ging es zuallererst immer darum, Postkarten zu produzieren,
Kunstwerke so klein zu gestalten, dass sie jeder haben und in
seiner Tasche wegtragen konnte. Nicht das Unikat war sein Metier, sondern
die vervielfältigte Kleingraphik. Da der Druck von Postkarten in
der DDR nur staatlichen Verlagen vorbehalten war, durften die kleinen
Auflagen der Künstler keineswegs als solche bezeichnet werden. Jede
einzelne gedruckte Karte musste durch eine Signatur zur Kleingraphik
'geadelt' werden. Joseph W. Huber signierte die Karten anfangs mit
seinem vollen Namen, ab 1981/1982 unter dem Pseudonym Joseph.
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Führungen
Bildsprachen
Donnerstag 23.Mai, 18.00 Uhr
Das Material der Kunst | Führung zu ausgewählten Werken
Sonntag 26.Mai, 11.30 Uhr
Vom Sinn der Farbe | Führung zu ausgewählten Werken
Donnerstag 30.Mai, 18.00 Uhr
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ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen
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EINTRITTSPREISE
Erwachsene EUR 7
Ermäßigt EUR 5
Familien EUR 14
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KONTAKT
0049-(0)421-59839-0
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