Plakatmotiv der Ausstellung Land in Sicht.
Ausstellung | 14.03.2015 - 27.09.2015

Land in Sicht

400 Jahre Landschaftsbilder
Landschaftsbilder waren schon immer Ausdruck gesellschaftlicher Vorstellungen. Sie erzählen auf eindrückliche Weise von unseren Sehnsüchten, Träumen und Ängsten. Wer sie zu lesen versteht, wird die Welt mit neuen Augen sehen. Spätestens seit Beginn der ökologischen Diskussion ist ein unbeschwertes Erleben von Natur kaum noch denkbar. Natur wird zum moralischen Gegenbild der eigenen Kultur. Aber auch politische und soziale Missstände rücken ins Blickfeld. Der deutsche Künstler Anselm Kiefer bringt es auf den Punkt: „Es gibt keine Landschaft, die völlig unschuldig ist.“ [mehr]
Eduardo Arroyo, Jazzpaña, 1992, ACT Art Collection, © VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Ausstellung | 23.04.2015 VERLäNGERT BIS 08.11.2015

ART IN MUSIC

Werke aus der ACT Art Collection
Musik und bildende Kunst können Erfahrungen ganz unerwarteter Zusammenspiele und gegenseitiger Beeinflussung ermöglichen. Siggi Loch hat als Kunstsammler und Jazz-Produzent auf beispielhafte Weise Brücken zwischen Musik und bildender Kunst geschlagen. So hat er zahlreiche Musiker dazu inspiriert, Kompositionen zu Bildern zu schreiben und nicht selten Kunstwerke für seine Sammlung ausgewählt, die einen Dialog mit der Musik eröffnen. Viele internationale Werke seiner Sammlung finden sich auch als Covermotive auf den Jazz-CDs von ACT Music.[mehr]
Emese Kazár, Little Red, 2015
Ausstellung | 27.06.2015 VERLäNGERT BIS 03.01.2016

Auf anderen Gründen

Meisterschüler der Hochschule für Künste 2015. Karin Hollweg Preis 2015
Junge Kunst – auf andere Gründe kann ein Museum für Gegenwartskunst nicht bauen. In diesem Sinne zeigt die Weserburg die große Gemeinschaftsausstellung der Meisterschülerinnen und Meisterschüler des Studiengangs Freie Kunst der Hochschule für Künste Bremen. Das Meisterschüler Studium ermöglicht es herausragenden Absolventinnen und Absolventen nach mit Auszeichnung bestandenem Diplom ihre jeweiligen künstlerischen Positionen in zwei weiteren Studiensemestern zu vertiefen. Einen Höhepunkt bildet traditionell die Verleihung des Karin Hollweg Preises, dotiert mit insgesamt 15.000 Euro und damit einer der wichtigsten Förderpreise an deutschen Kunsthochschulen. [mehr]
Schattenspiele im Kindermuseum, Foto: C. Hoppens
Ausstellung | 20.09.2015 - 14.02.2016

Gestatten, ich bin dein Schatten!

Eine Mitmachausstellung für alle ab 4
Das kek Kindermuseum präsentiert seine 13. Mitmachausstellung "Gestatten, ich bin dein Schatten! Bilder, Geschichten und Theater" - Der Schatten ist unser ständiger Begleiter. Mal steht er neben uns, mal geht er hinter uns, mal ist er ein Riese, mal ein Zwerg. Kleinere Kinder lieben es mit ihrem Doppelgänger zu spielen: Sie versuchen ihn zu überlisten und physikalische Gesetze außer Kraft zu setzen. Größeren dient er gerne als Projektionsfläche für ein anderes Ich. In den verschiedenen Stationen der Mitmachausstellung ist der Schatten als Spielpartner erlebbar und wird als Projektion und Inspiration erfahrbar. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Aktionen und Workshops entsteht zusammen mit darstellenden und bildenden Künstlern, sowie verschiedenen Kultureinrichtungen der Stadt Bremen. [mehr]
ter Hell, Das Ordnung, 1998, Öl auf Leinwand, 180x200cm, Sammlung Böckmann
Ausstellung | 07.11.2015 - 10.04.2016

ter Hell

Werke aus der Sammlung Böckmann
Der in Berlin lebende Maler ter Hell (*1954) entwickelte in den 1980er Jahren eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Er vereinigt Elemente des deutschen Informel mit denen des Abstrakten Expressionismus der New Yorker Schule und kombiniert sie mit Elementen der Graffitikunst. So entstehen Werke, die eine ungegenständliche, im direkten Gestus entstehende Malerei mit subkulturellen Ausdrucksformen verbindet. ter Hell integriert immer wieder Satzfragmente und Sprachzeichen, die er auf provokante Weise wie lesbare Botschaften mit der Sprühdose in seine Bilder einfügt. Anders als die damals als en vogue geltenden “Jungen Wilden“, die mit figurativen und teilweise grellfarbigen neoexpressiven Bildern auf sich aufmerksam machten, hält ter Hell an einer ungegenständlichen, aber gleichfalls heftig-gestischen Malerei fest. In dieser Kunst bleibt nach wie vor der Anspruch des Widerständigen, Kritik gegenüber bestehenden Verhältnissen und damit auch eine politische Haltung des Künstlers spürbar und ablesbar. Das macht ter Hell zu einem spannenden und sehenswerten Gegenpol einer Kunstbewegung, die gegenwärtig ein vielleicht zu einseitiges Revival erfährt. [mehr]
Via Lewandowsky, Ruckzuck, 2004, Sammlung Ivo Wessel, VG Bildkunst
Ausstellung | 05.12.2015 - 22.05.2016

Junge Sammlungen 03

»Der Raum zwischen den Personen kann die Decke tragen« - Sammlung Ivo Wessel
Der in Berlin lebende Software-Entwickler Ivo Wessel hat eine unverwechselbare Sammlung zusammengetragen, die konzeptuelle Kunst mit bildhafter Erzählung vereint. Sein besonderes Gespür für Entdeckungen und seine Leidenschaft für eigenwillige Künstlerinnen und Künstler prägen die Sammlung ebenso wie sein starkes Interesse für Literatur und Film. Auffallend ist seine Faszination für das abgründig Groteske, aber auch für humorvolle und poetische Formen, was bereits im Ausstellungstitel anklingt: »Der Raum zwischen den Personen kann die Decke tragen«. Das Zitat aus seinem Lieblingsfilm von Wim Wenders »Der Stand der Dinge« (1982) beschwört die ästhetische Kraft der Kunst, Grenzen zwischen Realität und Erfindung radikal aufzuheben und neu zu denken. Zugleich verweist es auf die Eigenschaft der Kunst, Sinnzusammenhänge und Beziehungen zwischen den Menschen zu stiften. Gleich mehrere Videoarbeiten, Fotoserien und Objekte erzählen und (re)konstruieren eindrückliche Geschichten. Sie reichen von melancholischen bis hin zu überaus komischen Bildwelten. In ihrer Gesamtheit geben sie einen überraschend zutreffenden Einblick in unsere Gegenwart. [mehr]
Annika Kahrs, Playing to the Birds (2013), Filmstill, Sammlung Dominic und Cordula Sohst-Brennenstuhl
Ausstellung | 30.05.2015 - 30.08.2015

Annika Kahrs

Playing to the Birds
Der Legende nach sprach der Heilige Franz von Assisi zu einem Schwarm Vögel, weil sie für ihn beseelte Wesen waren. Diese Erzählung griff der Komponist Franz Liszt musikalisch in seiner Légende Nr. 1 auf. Für ihre filmische Arbeit bat Annika Kahrs einen Pianisten, Liszts Vertonung an die ursprünglichen Adressaten, die Vögel, zurückzugeben. Die Videoinstallation von Annika Kahrs aus der Sammlung Dominic und Cordula Sohst-Brennenstuhl wird im Rahmen der Langen Nacht der Bremer Museen eröffnet: Samstag, den 30. Mai 2015 um 16 Uhr. Die Künstlerin ist anwesend. [mehr]
schau mal – Land in Sicht! Foto: Frank Pusch
Ausstellung | 17.07.2015 - 04.10.2015

schau mal – Land in Sicht!

Kinderkulturprojekt und große Begleitausstellung von QUARTIER in Kooperation mit der Weserburg
Inspiriert von der Ausstellung "Land in Sicht. 400 Jahre Landschaftsbilder" entdecken die jugendlichen Künstler ganz neue Horizonte im Bremer und Bremerhavener grünen Stadtbild - ausgerüstet mit Motivsucher, Fotoapparat, Zeichenblock, Feldstaffelei und Malpalette. Mehr als 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren aus 37 Kinder- und Jugendeinrichtungen wie Schulen, Kitas, Spielhäusern arbeiten gemeinsam mit 32 professionellen Künstlern in Bremer und Bremerhavener Stadtteilen. [mehr]
Ausstellung in der Werkstatt Kunst | 23.01.2015 VERLäNGERT BIS 08.03.2015

Junges Blut

Ausstellungs- und Kooperationsprojekt mit der Kunstschule Wandsbek
Was ist existenziell? Welche Bedürfnisse, Hoffnungen und Wünsche sind grundlegend für unser Leben? Unter der Leitung der Dozenten und Fotografen Caspar Sessler und Björn Behrens haben sich 16 Studierende diesen Fragen gestellt. Ausgehend von der Sonderausstellung „Existenzielle Bildwelten. Sammlung Reinking“ in der Weserburg präsentieren sie eigene Arbeiten. Sie zeigen auf eindrückliche Weise, wie sich eine junge Generation mit dem Thema Tod und Leben befasst. Entstanden sind unterschiedliche Umsetzungen von Fotografie über Textarbeiten bis hin zu Installation und Video.[mehr]
Robert Therrien: Ohne Titel (Butterfly), 1990, Sammlung Lafrenz © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
Kunstwerke aus den Sammlungen

Double Rotation

Sammlung Lafrenz
Schon bei der Gründung der Weserburg hat die Sammlung Lafrenz das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild des Sammlermuseums inmitten der Weser maßgeblich geprägt. Der Hamburger Apotheker Dr. Klaus Lafrenz hatte bereits seit den 1970er Jahren eine überzeugende und unverwechselbare Sammlung von Schlüsselpositionen der Minimal Art, Konzeptkunst, Arte Povera und verwandter Kunstströmungen aus den USA und Europa zusammengetragen. Auffallend war eine damals wie heute das Werk ausmachende Befragung der Medien und Materialien und der Grundbedingungen der Wahrnehmung durch die Künstler. In der Tat stellen die meisten der Lafrenz’schen Bilder, Skulpturen und Installationen nichts im mimetischen Sinne dar, sie bilden nichts ab, was außerhalb ihrer Selbst existieren könnte. Sie schaffen stattdessen auf sinnliche Weise unverwechselbare Situationen und Konfrontationen, welche sich sofort auf den Raum und schließlich auch auf den Betrachter übertragen. [mehr]
Eugen Gomringer, Constellations, Spiral Press, Bern, 1953. Cover: Marcel Wyss. Reprint: eca, Berlin, 2008.
Ausstellung Zentrum | 17.01.2015 - 12.04.2015

Eugen Gomringer - Eine Hommage

Im Januar 2015 feiert Eugen Gomringer, Pionier der Konkreten Poesie, seinen neunzigsten Geburtstag. Das Zentrum für Künstlerpublikationen würdigt dies mit einer Präsentation, die einen Überblick über sein umfangreiches, vielfältiges Werk gibt, sowie eine Auswahl der zahlreichen Gemeinschaftsarbeiten mit anderen Künstlern vorstellt. Eröffnung und Symposium in Anwesenheit des Künstlers am Freitag, 16. Januar 2015, 18 Uhr. Eine Kooperation der Freien Universität Berlin, des Zentrums für Künstlerpublikationen und des Forschungsverbunds Künstlerpublikationen. [mehr]
Lutz Dammbeck, Herakles Konzept (Mediencollage Herakles), 1984-1985, Fotos: Karin Plessing,  © VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Ausstellung Zentrum | 07.03.2015 - 28.06.2015

Lutz Dammbeck. Herakles Konzept (1977-1987)

Film Foto Buch Aktion
Lutz Dammbeck (1948 in Leipzig geboren) fasste seine Montagen aus Zeitungsausschnitten, Archivalien und Fotografien, seine Film- bzw. Mediencollagen aus Malerei, Tanz, Film und Musik, seine Installationen, Bilder, Fotografien und Texte 1984 unter der Bezeichnung „Herakles Konzept“ zusammen. Als ein sich permanent fortschreibendes Gesamtkunstwerk entwickelte sich das Herakles Konzept zu Lutz Dammbecks zentralem Thema, um das sich seine Arbeit bis heute dreht. Ausgangspunkt des Herakles Konzeptes bilden drei literarische Texte, die Lutz Dammbeck inspirierten: Das eigensinnige Kind, ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm, Herakles 2 oder die Hydra von Heiner Müller aus dem Jahr 1972 und Die Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss. Die drei Teile des Romans erschienen 1975, 1978 und 1981 in Westdeutschland, und als Gesamtausgabe 1983 in der DDR. [mehr]
Cia Rinne, minimalism, aus der Serie notes for soloists, 2009
Ausstellung Zentrum | 22.05.2015 - 30.08.2015

Reloaded

Konkrete Tendenzen heute
„Reloaded – Konkrete Tendenzen heute“ zeigt mit aktuellen künstlerischen Positionen, dass die konkrete Poesie und ihr verwandte Positionen ein überraschendes Revival erleben. In den letzten Jahren erschienen Neuauflagen vergriffener oder schwer zugänglicher Werke sowie unzählige Editionen, Monographien und Werkausgaben zu den Veteranen der Bewegung. Zugleich zeigen sich nicht wenige junge AutorInnen und KünstlerInnen der Gegenwart von der konkreten Poesie geprägt und entwickeln diese unter den heutigen medialen Bedingungen und dem Einfluss jüngster künstlerischer Tendenzen weiter. [mehr]
Gabriele Witter: Herta Müller, 2014
Ausstellung Zentrum | 22.05.2015 - 30.08.2015

Poetry goes Photography

„Poetry goes Photography“ erweitert die akustische Dimension des Literaturfestivals Poetry on the Road. Gabriele Witter begleitet das Festival seit einigen Jahren fotografisch. Entstanden sind Portraits und Fotos, die an große und kleine Momente des Festivals erinnern, die Emotionen wachrufen und noch einmal erlebbar machen möchten. Die Ausstellung will das dokumentarische überwinden und die Emotionalität der Poesie sichtbar machen. In Kooperation mit Poetry on the Road und der Hochschule Bremen
Ausstellung Zentrum | 18.07.2015 - 11.10.2015

Im Inneren der Stadt

Künstlerpublikationen als Kunst im öffentlichen Raum
Das Ausstellungsprojekt "Im Inneren der Stadt" nimmt die veränderten Konstellationen im und um den öffentlichen Raum auf und spürt der Frage nach, auf welche Weise sie in der aktuellen künstlerischen Produktion seit 1960 gespiegelt, unterlaufen, aufgenommen oder generell thematisiert werden. Wie verorten sich die Künstler/innen in diesen Kontexten? Und welche Strategien entwickeln sie im Umgang mit ihnen?[mehr]
Manfred Förster, Doppelseite aus: Victoria Bell, 2010. Reprofoto: Wolfgang Grümer
Ausstellung Zentrum | 18.09.2015 - 17.01.2016

Manfred Förster: Künstler/Bücher

Seit Ende der 1970er Jahre begleitet der in Köln lebende Fotograf Manfred Förster bildende Künstler und Künstlerinnen mit der Kamera. Über längere Zeiträume hinweg beobachtet er in Ateliers den künstlerischen Schaffensprozess und komponiert die Fotografien seit 2005 zu Künstlerbüchern. Zwanzig Werke sind so, zum Teil mit künstlerischen Beiträgen der Porträtierten, in Eigenproduktion in Auflagen von jeweils etwa zehn Exemplaren entstanden. Die Kabinettausstellung findet im Rahmen von fotokunstbremen statt. Als Katalog zur Ausstellung erscheint Manfred Försters einundzwanzigstes Künstlerbuch.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 30.10.2015 - 14.02.2016

Unter dem Radar

Underground- und Selbstpublikationen 1965 – 1975
»Der ungeliebte Begriff ›Underground‹ umfasst Hippies, Beats, Mystiker, Durchgeknallte, Freaks, Yippies, Verrückte, Exzentriker, Kommunarden und alle, die starre politische Ideologien ablehnen (›Das ist eine Geisteskrankheit‹) und überzeugt sind, dass die Bastille schon von selbst fallen wird, wenn sie nur ihr eigenes Hirn sprengen«, schreibt Richard Neville 1970 in seinem Buch Play Power – Exploring the International Underground. Er war Mitbegründer eines jener Magazine, die maßgeblich wurden für den „Import“ des Modells „Underground“ aus den USA: Oz, neben it – international times das einflussreichste europäische Magazin einer dämmernden counter culture.[mehr]

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
Donnerstag 11-20 Uhr
Montag geschlossen
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EINTRITTSPREISE

Erwachsene EUR 8
Ermäßigt EUR 5
Familien EUR 14
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KONTAKT

0049-(0)421-59839-0
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